Comeback mit ZDF-Märchenfilm am Sonntag

Alexandra Neldel über ihre Karriere: "Es war ein bisschen wie im Rausch"

20.11.2021 von SWYRL

Bis vor wenigen Jahren war Alexandra Neldel einer der größten Stars des deutschen Fernsehens. Dann verschwand die ehemalige Darstellerin der "Wanderhure" aus dem Programm. Zum Comeback mit einem romantischen ZDF-Sonntagsfilms analysiert die 45-Jährige ihre "alte" Karriere nun durchaus kritisch.

MeeToo zum Trotz: Bei Schauspielerinnen eines gewissen Alters - gerade jenen, die auch wegen ihres Äußeren Erfolge feierten - ist bei einem Karriereknick leider immer noch häufig die Frage: Wurden sie aussortiert, oder war ihr Rückzug freiwilliger Natur? Bei der Berlinerin Alexandra Neldel, bis vor wenigen Jahren einer der größten Stars der Branche, war das Verschwinden vor etwa fünf, sechs Jahren ziemlich radikal. Gab es zuvor ein größeres Projekt nach dem anderen, sah man die heute 45-Jährige danach so gut wie gar nicht mehr im TV. Anlässlich ihres Comeback mit dem märchenhaften Romantikfilm "Die Sterntaler des Glücks" (Sonntag, 21. November, 20.15 Uhr, ZDF) äußerte sich die Schauspielerin nun gegenüber der Nachrichtenagentur teleschau über ihre Auszeit, indem sie den Lebensstil der sehr erfolgreichen Jahre zuvor Revue passieren ließ: "Manchmal drehte ich den ganzen Tag, und danach folgte bei einer anderen Produktion ohne Pause ein Nachtdreh. Es war ein bisschen wie im Rausch. Ich habe ihn genossen, aber ich könnte heute nicht mehr so leben. Wahrscheinlich würde meine Gesundheit auch nicht mehr mitspielen."

Dass sie heute viel mehr Zeit fürs Private hat, über das bei Alexandra Neldel traditionell nichts bekannt ist, kommt der ehemaligen Zahnarzthelferin, die während einer Polopartie für die Soapwelt entdeckt wurde, durchaus entgegen: "Ich liebe es zum Beispiel, mich dem Garten zu widmen. Da helfe ich meiner Mutter, aber auch bei mir gibt es viel zu tun. Dazu koche ich sehr gern. Ich lasse mir einfach Zeit, die Dinge des Alltags mit Ruhe und Muße zu erledigen. Ich brauche kein großes privates Projekt, um meine Zeit zu füllen. Ich empfinde es sogar als ein Stück Lebensqualität, dass ich nicht den Drang oder das Bedürfnis habe, die Zeit anders zu füllen."

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