"Nashville"-Star

Hayden Panettiere gesteht Sucht: "Ich war in einem Kreislauf der Selbstzerstörung"

07.07.2022 von SWYRL

Schauspielerin Hayden Panettiere sprach erstmals über ihre jahrelange Alkohol- und Schmerzmittelsucht. Die Abhängigkeit habe nicht nur ihre Karriere, sondern auch die Beziehung zu Wladimir Klitschko zerstört, wie sie im Interview mit "People" erklärte.

"Ich war auf dem Gipfel der Welt und habe es ruiniert", sagt Hayden Panettiere. In einem Interview mit dem US-Magazin "People" spricht die Schauspielerin ("Nashville") und Ex-Verlobte des ehemaligen Profi-Boxers Wladimir Klitschko erstmals über ihre Suchtprobleme. Der Kampf dagegen begleitet sie demnach bereits seit Jahren: Sie sei gerade einmal 15 Jahre alt gewesen, als jemand aus ihrem Team begann, ihr "Glückspillen" anzubieten: "Sie sollten mich bei Interviews munter machen", erklärt die heute 32-Jährige in dem Gespräch. "Ich hatte keine Ahnung, dass das nicht angebracht war und welche Tür sich dadurch für mich öffnen würde, wenn es um meine Sucht ging."

Anfangs hätte sie ihre Alkohol- und Schmerzmittelabhängigkeit noch zügeln können, da sie nicht "unordentlich" ans Set kommen wollte: "Aber die Dinge gerieten [außerhalb des Drehs] immer mehr außer Kontrolle. Und als ich älter wurde, wurden die Drogen und der Alkohol zu etwas, ohne das ich fast nicht mehr leben konnte", erinnert sie sich. Den absoluten Tiefpunkt erreichte sie 2014: Nach der Geburt ihrer Tochter Kaya litt Panettiere unter schweren postpartalen Depressionen: "Das waren wirklich harte Jahre", weiß sie heute. Wegen der Depressionen begann sie eine Behandlung, die Alkoholabhängigkeit aber blieb. Unter den Auswirkungen litt vor allem ihre Tochter: "Ich hatte nie das Gefühl, dass ich meinem Kind schaden wollte, aber ich wollte keine Zeit mit ihr verbringen", sagt Panettiere.

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"Ich bin einfach so dankbar, wieder Teil dieser Welt zu sein"

Auch die Beziehung zu Wladimir Klitschko, mit dem sie seit 2009 zusammen war, begann zu bröckeln. "Er wollte nicht in meiner Nähe sein. Ich wollte nicht in meiner Nähe sein. Aber mit den Opiaten und dem Alkohol habe ich alles getan, um mich für einen Moment glücklich zu fühlen. Dann ging es mir schlechter als vorher. Ich befand mich in einem Kreislauf der Selbstzerstörung." Nach der Trennung 2011 blieb Kaya zunächst bei der Mutter. 2018 schickte diese sie zu ihrem Vater in die Ukraine: "Es war das Schwerste, was ich je tun musste", sagt Panettiere: "Aber ich wollte ihr eine gute Mutter sein - und manchmal bedeutet das, sie gehen zu lassen."

Nachdem sie mit Gelbsucht ins Krankenhaus eingeliefert wurde, begann Panettiere eine Reha, die ihr letztlich half, die Sucht zu überwinden: "Es ist eine tägliche Entscheidung, und ich muss mich ständig selbst überprüfen", sagt sie heute. "Aber ich bin einfach so dankbar, wieder Teil dieser Welt zu sein, und ich werde es nie wieder als selbstverständlich ansehen."

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