Bilanz nach "Jenke. Das Schönheits-Experiment"

Jenke von Wilmsdorffs Schönheits-OPs: "Tabubruch" für die Älteren

03.05.2021 von SWYRL

Ein halbes Jahr nach seinen Schönheits-OPs vor der Kamera zieht Jenke von Wilmsdorff Bilanz: Negatives Feedback kam vor allem von seinen "Altersgenossen". Jüngere hatten dagegen kein Problem mit den 61 Eingriffen des 55-Jährigen - und verteilten sogar Komplimente.

Gleich das erste Selbst-Experiment nach seinem Senderwechsel von RTL zu ProSieben schlug extrem hohe Wellen: Extrem-Reporter Jenke von Wilmsdorff hatte sich im November 2020 eine Gesichtshälfte aufwendig operativ verändern lassen. Die andere Seite wurde - zum Vergleich - nur mit Kosmetik behandelt. Mittlerweile ist Gesichtshälfte zwei angeglichen, die Schwellungen sind zurückgegangen, und Jenke von Wilmsdorff zieht in einem Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau Bilanz: "Interessant war, dass vor allem Menschen meiner Altersklasse darüber entsetzt waren, dass ich es gemacht habe. Menschen Mitte 50, sowohl Frauen wie auch Männer, haben die Sendung und das Ergebnis in meinem Gesicht am schärfsten kritisiert. Die Jüngeren gehen mit dem Thema Plastische Chirurgie lockerer um. Einige fanden es zwar grenzwertig, andere aber richtig gut. Überrascht haben mich allerdings auch die vielen positiven Kommentare und Komplimente."

Am 4. Mai startet Jenke von Wilmsdorffs zweites Format auf ProSieben - an vier Dienstagen (20.15 Uhr) begegnet er in "Jenke.Crime" Schwerverbrechern. Dafür, dass ihn vor allem in etwa Gleichaltrige für die Eingriffe kritisierten, glaubt der Kölner Journalist eine Erklärung zu haben. "Menschen meines Alters setzen sich ja meist intensiver mit dem Älterwerden auseinander, weil man den vielen Kerben und Spuren des Lebens im Gesicht nicht so leicht entkommt, ihnen ja sogar täglich im Spiegel begegnet. Für viele ist es das Leben, der Lauf der Dinge und damit völlig in Ordnung. Es gibt aber auch diejenigen, die sofort etwas machen lassen würden, wenn sie das Geld dafür hätten. Oder wenn sie Bewertung der Mitmenschen nicht fürchten würden." Letztendlich, so von Wilmsdorff, würde man mit einer OP sich und anderen eingestehen, dass man mit sich hadert, dass man etwas an sich 'verbessern' will. "Das ist ein Tabubruch, der in meiner Generation noch sehr viel deutlicher vorhanden ist als bei den Jüngeren."

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