Eurovision Song Contest

Nicht in der Ukraine: In diesem Land soll der ESC 2023 stattfinden

18.06.2022 von SWYRL

Das Kalush Orchestra aus der Ukraine ging beim Eurovision Song Contest 2022 als Sieger hervor. Wie die European Broadcasting Union nun bekannt gab, soll der Wettbewerb im nächsten Jahr allerdings in einem anderen Land ausgetragen werden.

Der Eurovision Song Contest findet 2023 voraussichtlich in Großbritannien statt. Das hat die European Broadcasting Union (EBU) am Freitag verkündet. Somit wird der Wettbewerb nächstes Jahr nicht, wie sonst üblich, im Heimatland der Vorjahresgewinner - in diesem Fall also der Ukraine - ausgetragen. Stattdessen sollen die Zweitplatzierten die Show veranstalten.

Man sei "mit großem Bedauern" zu dem Schluss gekommen, dass sich die Ukraine "angesichts des andauernden Krieges seit dem russischen Einmarsch" nicht als Austragungsort eigne. Aus diesem Grund werde die EBU nun in Gespräche mit der britischen BBC treten.

Im Mai hatte die ukrainische Band Kalush Orchestra mit 631 Punkten nicht nur den ESC 2022 in Turin gewonnen, sie erzielte sogar das bislang beste Ergebnis beim Publikum - trotz Regelverstoß: Obwohl es die Wettbewerbsgrundsätze verbieten, stand am Ende ihres Auftritts ein Hilfsaufruf in die Welt für die Ukraine sowie für Mariupol und die Kämpfer im Asow-Stahlwerk im Speziellen. Platz zwei ging an den Engländer Sam Ryder, der 466 Punkte erhielt.

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