Die lange Nacht zur US-Wahl - Sa. 31.10. - ARD: 23.55 Uhr

Schicksalsstunden für die Weltgeschichte

23.10.2020 von SWYRL

WDR-Chefredakteurin Ellen Ehni und NDR-Chefredakteur Andreas Cichowicz führen durch ein Marathon-Programm zur heißen Phase der Wahlkampfschlacht zwischen Präsident Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden - in Gesprächsrunden sowie mit Dokumentationen und Reportagen.

Am Dienstag, 3. November ist es endlich soweit: In den USA wird gewählt, und eine Entscheidung zwischen den beiden Bewerbern Donald Trump und Joe Biden muss fallen. In der ARD-Marathon-Sendung "Die lange Nacht zur US-Wahl", die bis in die frühen Sonntag-Morgenstunden anhält, stimmen WDR-Chefredakteurin Ellen Ehni und NDR-Chefredakteur Andreas Cichowicz die deutschen TV-Zuschauer auf die letzte Phase eines denkwürdig überhitzten Wahlkampfs ein und liefern neue Stimmungsbilder und Experteneinschätzungen.

Dabei dreht sich in den Gesprächsrunden sowie in diversen im Laufe der Nacht eingestreuten Dokumentationen und Vor-Ort-Reportagen vieles immer wieder um die Frage, was aus dem großspurigen Anspruch von Präsident Donald Trump denn nun wirklich geworden ist, Amerika "great again" zu machen. Tatsächlich ist die Nation gesellschaftlich so stark gespalten wie selten zuvor, die Corona-Pandemie wütet fürchterlich im Land, selbst der Präsident war erkrankt und musste sich behandeln lassen - und die Wirtschaft wurde in weiten Teilen fast abgewürgt.

Wenn Familien und Freunde plötzlich über Kreuz liegen

Dabei wollen sich Ehni und Cichowicz sowie ihre Gäste und Reporter um ein differenziertes Bild bemühen. Ein besonders ortskundiger Besucher der Sendung ist unter anderem der "Tagesthemen"-Moderator Ingo Zamperoni. Er war schon bei dem für viele Beobachter letztlich doch sehr überraschendem Wahlerfolg von Donald Trump im Jahr 2016 ARD-Korrespondent in Washington.

Gemeinsam mit seiner Frau, der amerikanischen Journalistin Jiffer Bourguignon kann Zamperoni nun Blicke hinter die Kulissen vermitteln. Zamperoni und seine Frau waren zusammen mit einem Kamerateam im September zu Besuch bei amerikanischen Verwandten. Und diese Treffen zeichnete sich wie so oft auch in engen Familien- und Freundeskreisen dadurch aus, dass alle Anwesenden ganz unterschiedliche politische Ansichten vertraten. Der Riss geht mitten durchs Private.


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