Schlafen Sie schlecht?

Schlaflosigkeit? Das könnten die Gründe sein

20.02.2026 von SWYRL

Sie wälzen sich herum, Ihnen ist zu warm, zu kalt, und Sie können einfach nicht schlafen! Woran das liegen könnte und was Sie dagegen tun können, lesen Sie hier.

Zum Glücklichsein brauchen Sie Schlaf und das nicht zu wenig. Doch was kann man tun, wenn die Schlaflosigkeit zu einer dauerhaften Insomnie wird? Woher stammt die Schlafstörung und wie können Sie sie wieder loswerden? Wir nennen Ihnen mögliche Gründe für Ihren schlechten Schlaf und was Sie dagegen tun können.

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Bewegungsmangel

"Bewegung ist die Seele aller Dinge" (Paul Klee). Gesunder Schlaf braucht genügend Bewegung am Tag. Falls Sie ein schlechter Schläfer sind, dann könnte es auch daran liegen, dass Sie sich nicht genug bewegen. Zahlreiche Studien und Umfragen belegen, dass Sie mit ein bisschen Sport im Alltag zu besserem Schlaf finden.

Zugegeben, wenn Sie in der Nacht schlecht schlafen, dann ist Ihre Bereitschaft zum Sporttreiben womöglich geringer. Sie brauchen also eine ordentliche Portion Motivation, um die Laufschuhe anzuziehen. Aber denken Sie daran: Ihre Belohnung ist über kurz oder lang ein besserer Schlaf.

Man kann es mit dem Sport aber auch übertreiben. Wie bereits erwähnt, hilft Ihnen mehr Bewegung im Alltag, um besser schlafen zu können. Doch wenn Sie zu der Sorte Sportaholics gehören und selbst am späten Abend lieber schwitzen wollen, als auf der Couch zu sitzen, dann ist Vorsicht geboten. Sport erhöht Ihre Herzfrequenz, und das hält Sie wach.

Versuchen Sie, Ihre Sportroutine zu verändern. In der Früh auf leeren Magen verbrennen Sie sowieso mehr Fett, also überlegen Sie vor Ihrer nächsten nächtlichen Sport-Session, ob diese nicht doch bis zum nächsten Morgen warten kann.

Ernährung

Auch die Art und Weise, wie Sie sich ernähren, hat Auswirkungen auf Ihren Schlaf. Kaffee am späten Abend hält wach - das sollte wirklich keine Überraschung sein. Was viele jedoch unterschätzen, ist der Koffeingehalt in Schokolade. Etwas Süßes vor dem Schlafengehen mag verführerisch sein, aber nicht schlaffördernd. Zu viele Kalorien, zu wenig nährstoffreiche Ernährung und zu wenig Bewegung führen zu noch weniger Schlaf. Überdenken Sie Ihre Ernährung, vielleicht finden Sie die schwarzen Schafe, die Ihnen den Schlaf rauben.

Psychische Gründe

Es gibt nicht immer eine körperliche Erklärung für eine Schlafstörung. Manchmal ist es unser emotionaler Zustand, der uns vom Schlafen abhält oder uns nachts immer wieder wach macht. Innere Unruhe, Ängste und ein depressiver Zustand können auch dafür verantwortlich sein, dass Sie Ihre Gedanken zur Schlafenszeit nicht abschalten können.

Es ist nur natürlich, dass Sie vor einer wichtigen Prüfung oder einem Bewerbungsgespräch nachts schlecht schlafen. Wenn allerdings das nächtliche Grübeln zum Dauerzustand wird, dann sollten Sie vielleicht mit Ihrem Hausarzt reden, wie Sie Wege finden, aus Ihrem emotionalen Tief wieder herauszukommen.

Möglicherweise sind Sie auch vor kurzem Mutter geworden und können seitdem nicht mehr schlafen? Sie werden bei jeder Kleinigkeit sofort wach? Dann leiden Sie unter dem bei Müttern weit verbreiteten Phänomen "Ammenschlaf". Dieses intuitive Schlafverhalten ist in der Regel temporär und sollte mit dem Älterwerden Ihrer Kinder abklingen.

Sind die hormone Schuld?

Hormone haben einen starken Einfluss auf unser Schlafverhalten. Vor allem das weibliche Geschlechtshormon Östrogen mischt kräftig mit bei der Qualität Ihres Schlafes. Schwangerschaft, Zyklus und die Wechseljahre wirken sich letztlich auf den Schlaf aus, da in diesen Phasen des Lebens einer Frau der Östrogen- und Progesteronspiegel durcheinander kommt.

Die hormonellen Veränderungen können auch die Temperaturregler des Körpers stören und Hitzewallungen auslösen, die Frauen regelmäßig aus den Träumen reißen. So gesehen ist es kein Wunder, dass insgesamt mehr Frauen als Männer unter Schlafstörungen leiden.

Vielleicht verbringen Sie auch zu viel Zeit vor Bildschirmen wie Notebook, Handy oder Tablet. Dann ist das ein möglicher Grund für Ihre Schlaflosigkeit. Das blaue Licht der Displays kann Sie wach machen. Forscher vermuten, dass der abendliche Konsum von Handys und Co. sich negativ auf Ihr Schlafverhalten auswirkt. Zusätzlich könnten Sie aber auch die "aufregenden" Inhalte, die Sie auf Ihrem Display sehen, vom Schlafen abhalten.

Das können Sie gegen Ihre Schlaflosigkeit unternehmen

Nun kennen Sie mögliche Gründe für Ihre Schlafstörung. Doch was können Sie konkret tun, wenn Sie einmal wieder wach in Ihrem Bett liegen und die Decke anstarren? Machen Sie zum Beispiel ein gedämpftes Licht an und lesen ein Buch oder eine Zeitung. Auf keinen Fall sollten Sie Ihr Handy zur Hand nehmen. Wie bereits erwähnt, wird Sie das blaue Licht eher wach halten. Wenn Sie Glück haben, fallen Ihnen bald die Augen zu.

Eine weitere Hilfe bei Schlaflosigkeit kann eine Meditation vor dem Schlafengehen sein. Gerade wenn Sie wegen Unruhe und Nervosität schwer in den Schlaf finden, sollten Sie versuchen, Ihrem Körper und Ihrer Seele Ruhe zu gönnen. Meditation braucht etwas Übung, also lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie nach dem ersten Versuch immer noch schlecht schlafen.

Außerdem stellt sich der stressabbauende und beruhigende Effekt erst nach ungefähr 20 Minuten ein. Schlaftabletten wirken schließlich auch nicht sofort, also nur Geduld! Mithilfe von Kursen, Büchern oder YouTube-Videos können Sie bestimmte Meditationstechniken erlernen, die sich insgesamt positiv auf Ihren Alltag und automatisch auf Ihren Schlaf auswirken werden.

Vielleicht hilft eine Schlafhypnose

Wenn Ihnen der Antrieb zum Erlernen von Meditationstechniken fehlt, dann versuchen Sie es mal mit einer Schlafhypnose auf CD oder über ein YouTube-Video. Unter Hypnose können Sie einen Trancezustand erreichen, in dem Ihr Unterbewusstsein Anweisungen, sogenannte Suggestionen, leichter annimmt. Durchschlafen oder erholsamer Schlaf ohne Störung ist eine typische Suggestion einer Schlafhypnose. Am besten hören Sie vorher kurz rein, um bestimmen zu können, ob Sie die Stimme des Hypnotiseurs und die Inhalte angenehm finden.

Wenn Ihnen Schlafhypnosen zu viel Gequatsche sind, dann versuchen Sie es doch mal mit Musik. Es gibt beruhigende Meditationsmusik, die für Entspannung sorgt. Doch jeder hat einen anderen Zugang zu Musik, lassen Sie Ihren persönlichen Geschmack entscheiden: Ob Helene Fischer oder Rammstein - Hauptsache, Sie schlafen endlich ein.

Natürliche Wirkstoffe statt Chemie

Es müssen nicht immer gleich Tabletten sein. Manche Kräuter wirken sich positiv auf Ihren Schlaf aus. Eines der bekanntesten Kräuter, die für einen erholsamen Schlaf sorgen, ist Baldrian. Als Tropfen, Dragees oder Tee bekommen Sie Baldrian aus der Apotheke. Bei vielen Menschen entfaltet Baldrian die schlaffördernde Wirkung allerdings erst nach einer zweiwöchigen Kur. Hopfen, Johanniskraut und Kamille sorgen ebenfalls für Ruhe. Empfehlenswert ist auch ein Lavendelbad oder ein mit Lavendel gefülltes Kissen. Der angenehme Duft führt Sie sanft ins Land der Träume.

Wenn Sie alles versucht haben und zu keinem besseren Schlafergebnis gekommen sind, dann haben Sie den Mut und suchen einen Arzt auf. Eine Schlafstörung wird sich mit der Zeit dauerhaft negativ auf Ihr Leben auswirken. Hilfe anzunehmen ist der richtige Weg, wenn Sie alleine nicht mehr aus Ihrer Situation herausfinden.

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