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"Schmerzhafter" Prozess: Sandra Bullock spricht über Adoption ihrer Kinder

02.12.2021 von SWYRL

Eigentlich spricht Sandra Bullock nur selten über ihre Familie. Nun hat die Schauspielerin in einem Interview ungewöhnlich offen davon erzählt, wie schwierig es für sie war, im Alter von 45 Jahren erstmalig ein Kind zu adoptieren.

Von so privater Seite zeigt sich Sandra Bullock nur selten: Beim "Red Table Talk", einer Online-Show von und mit Willow Smith, Jada Pinkett Smith und deren Mutter Adrienne Banfield-Norris, gab die 57-Jährige einen ungewohnt persönlichen Einblick in ihr Familienleben. Bullock, die 2010 ihren Sohn Louis und 2015 ihre Tochter Laila adoptiert hat, sprach unter anderem über den US-amerikanischen Adoptionsprozess und wie schwierig die Situation für sie war: "Es war fast wie eine schmerzhafte körperliche Erfahrung. Man sitzt da und wird Dinge gefragt wie: Was ist die schlimmste Art des Missbrauchs? Was ist die schlimmste Art von Drogen oder Alkohol?" Die Oscarpreisträgerin habe nicht gewusst, wie sie sich verhalten sollte und befürchtete, das Falsche zu sagen.

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"Es ist schwer, wenn die Gesellschaft dir im Nacken sitzt"

"Als ich das Verfahren zum ersten Mal durchlief, musste ich beweisen, dass ich ein fähiges Elternteil bin. Man befindet sich in einem Beurteilungskäfig. Als ich die Hälfte hinter mir hatte, sagte ich mir, dass ich es nicht schaffen würde", so der Hollywoodstar weiter. Nichtsdestotrotz sei sie aus heutiger Sicht überglücklich, standhaft geblieben zu sein. Auch ihre verhältnismäßig späte Mutterschaft bereue sie nicht. "Es ist schwer, wenn die Gesellschaft dir im Nacken sitzt", erklärte Bullock. Damals habe sie sich unter Druck setzen lassen. Mittlerweile sehe sie das jedoch anders: "Ich bin so froh, dass das Universum mich hat warten lassen."

In ihrer neuen Rolle im Drama "Unforgivable" hingegen ist die Schauspielerin als zutiefst unglückliche Frau zu sehen. Darin spielt sie Ruth Slater, die 20 Jahre wegen Mordes hinter Gittern saß - und nun gegen die Ablehnung der Gesellschaft und für das Recht kämpft, ihre kleine Schwester wiederzusehen. Der Film ist ab 10. Dezember bei Netflix zu sehen.

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