Pay-TV-Sender

Doku und Mini-Serie: Sky plant Projekte zum Wirecard-Skandal

Sky will den Wirecard-Skandal gleich doppelt verarbeiten: Laut Medienberichten plant der Pay-TV-Sender eine Dokumentation und eine Mini-Serie. Die Dreharbeiten zur Doku sollen schon in den kommenden Wochen beginnen.

Es ist einer der größten Finanzskandale der Geschichte: Aus dem Zusammenbruch des Aschheimer Unternehmens Wirecard gehen 3,2 Milliarden Euro Schulden hervor. Auch Politik und Aufsichtsbehörden könnten in den Fall verwickelt sein. Während ein Untersuchungsausschuss das Ausmaß klärt, plant der Pay-TV-Sender Sky die mediale Aufarbeitung: Eine Doku und eine Miniserie sind laut Medienberichten geplant.

Die Dreharbeiten zur Doku sollen bereits in den kommenden Wochen starten. In Zusammenarbeit mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg möchte Sky den Wirecard-Skandal in 90 Minuten behandeln. Ähnlich wie die Serie "Babylon Berlin" soll der Film nach der Sky-Auswertung in der ARD zu sehen sein.

Neben der Doku plant Sky zudem eine Miniserie zu Wirecard. Laut einem Artikel des Magazins "Spiegel" wären sechs 45-minütige Teile hier denkbar. Die Dreharbeiten sollen kommendes Jahr starten. Eine Zusammenarbeit mit einem öffentlich-rechtlichen Partner schließt der Sender hierbei aus.

Als Produzentin des gesamten Projekts (Doku und Serie) konnte Sky Gabriela Sperl ("NSU - Mitten in Deutschland") gewinnen. Wie der "Spiegel" berichtet wolle sie nach eigenen Worten "Gier, Verrat und Werteverlust" nachzeichnen, aber auch die "Geschichte der Aufrechten" erzählen, die gegen alle Widerstände um Aufklärung kämpften.

Neben Sky arbeitet auch TVNOW, der Streaming-Dienst von RTL, derzeit an einer Sendung zu Wirecard. Die Dreharbeiten zu dem 90-minütigen Dokudrama sind für kommendes Jahr geplant. Regie soll dabei Raymond Ley ("Gier frisst Herz") führen.


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