"Emancipation"

Was passiert mit dem Will-Smith-Film? Apple verweigert Kommentar

19.09.2022 von SWYRL

Mehr als 120 Millionen Dollar investierte Apple in den Film "Emancipation". Das Bürgerkriegsdrama sollte für den Streamingdienst des Techkonzerns zum Oscar-Kandidaten werden. Doch wegen des Ohrfeigen-Eklats um Will Smith ist die Zukunft des Films ungewiss.

Apple mag das wertvollste Unternehmen an der Börse sein, ein Verlust von 120 Millionen Dollar ist aber auch für den Tech-Giganten keine Kleinikgkeit. So viel Geld hat die Produktion des Bürgerkriegsdramas "Emancipation" verschlungen. Der Film sollte eigentlich zum Oscar-Kandidaten avancieren - samt Hauptdarsteller Will Smith. Dessen Ruf ist jedoch seit seinem Ausraster bei der Preisverleihung in diesem Jahr schwer beschädigt - Smith ohrfeigte Kollege Chris Rock vor laufenden TV-Kameras. Wird "Emancipation" für Apple also nicht Publikumsliebling, sondern Millionengrab?

Darüber ist man sich offenbar auch intern nicht einig, wie die "New York Times" berichtet. Unter Berufung auf drei Insider warf die Zeitung nun die Frage auf: "Kann der Film, selbst wenn er künstlerisch erfolgreich ist, den Ballast überwinden, der mit Smith einhergeht?" Demnach werde hinter verschlossenen Türen derzeit beratschlagt, ob man den Film noch Ende dieses Jahres veröffentlichen solle. Gleichzeitig scheint eine Verschiebung auf nächstes Jahr möglich.

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Apple und die "Lose-lose-Situation"

Wie auch immer, eines ist sicher: Apple befindet sich in einer echten Zwickmühle, wie ein Szene-Kenner illustrierte: "Wenn sie den Film auf Eis legen, beschädigt das den Ruf von Apple?" Allerdings könnte der Ruf des Tech-Riesen auch leiden, wenn sie "Emancipation" veröffentlichen. Der Reporter Stephen Galloway nannte Apples Lage deswegen eine "Lose-lose-Situation".

Mehr als Spekulationen können darüber derzeit nicht angestellt werden. Das liegt auch am Schweigen von Apple: Das Unternehmen ließ eine Anfrage von der "New York Times" zum weiteren Schicksal des Films unbeantwortet.

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