Der Erste
In 25 Jahren gelang es nur 16 Teilnehmern, den Hauptgewinn von einer Million Euro abzuräumen - Prominente eingeschlossen: In der neuen Folge von "Wer wird Millionär", die RTL am Montag, 20 April, um 20.15 Uhr zeigt, hat sich ein Kandidat erneut bis zur letztmöglichen Frage vorgespielt. Und diese ist knifflig - wie auch die Fragen, die den bisherigen Millionären gestellt wurden. Oder hätten Sie gewusst, wer 1954 den Chemie- und 1962 den Friedensnobelpreis bekam? Oder was hinter dem Nagel-Schreckenberg-Modell steckt?
© MG RTL DProfessor Eckhard Freise
Nachdem "Wer wird Millionär?" am 3. September 1999 zum ersten Mal auf Sendung gegangen war, gab es am 2. Dezember 2000 den ersten Millionär: Professor Eckhard Freise aus Münster. Er wusste die Antwort auf folgende Frage: Mit wem stand Edmund Hillary 1953 auf dem Gipfel des Mount Everest? A: Nasreddin Hodscha, B: Nursay Pimsorn, C: Tenzing Norgay oder D: Abrindranath Singh?
© MG RTL D / Stefan GregorowiusProfessor Eckhard Freise
Mit der richtigen Antwort C, Tenzing Norgay, gewann der Hochschul-Professor die erste "WWM"-Million - damals noch in D-Mark.
© MG RTL DMarlene Grabherr
2001 erriet Marlene Grabherr aus Baden-Württemberg, "welche beiden Gibb-Brüder der Popband The Bee Gees Zwillinge" sind. A: Robin und Barry, B: Maurice und Robin, C: Barry und Maurice oder D: Andy und Robin?
© MG RTL DMarlene Grabherr
Die richtige Antwort B, Maurice und Robin, machte die arbeitslose Bürokauffrau zur ersten "WWM"-Millionärin.
© MG RTL DGerhard Krammer
Philosophie-Student Gerhard Krammer wurde 2002 der erste Euro-Millionär. Er wusste die Antwort auf folgende Frage: "Welcher berühmte Schriftsteller erbaute als diplomierter Architekt ein Freibad in Zürich?" A: Joseph Roth, B: Martin Walser, C: Max Frisch oder D: Friedrich Dürrenmatt?
© MG RTL D / Stefan GregorowiusGerhard Krammer
Die richtige Antwort lautete C: Max Frisch. Gerhard Krammer kaufte sich vom Gewinn eine Eigentumswohnung und finanzierte sein Studium. Den Rest legte er an und ging auf Reisen.
© MG RTL DDr. Maria Wienströer
"Wer bekam 1954 den Chemie- und 1962 den Friedensnobelpreis?" A: Linus Pauling, B: Otto Hahn, C: Pearl S. Buck, D: Albert Schweitzer? Dr. Maria Wienströer aus Bietigheim loggte 2004 die richtige Antwort ein ...
© MG RTL DDr. Maria Wienströer
D, Albert Schweitzer, lautete die korrekte Antwort. Dr. Maria Wienströer kaufte sich mit dem Riesengewinn in eine Landarztpraxis für Allgemeinmedizin ein.
© MG RTL D / Stefan GregorowiusStefan Lang
Die Millionenfrage von Stefan Lang 2006 lautete: "Welches chemische Element macht mehr als die Hälfte der Masse eines menschlichen Körpers aus?" Zur Auswahl standen A: Kohlenstoff, B: Kalzium, C: Sauerstoff und D: Eisen.
© RTL / Stefan GregorowiusStefan Lang
Die richtige Antwort lautet C: Sauerstoff. Neben einer "Iron Man"-Teilnahme finanzierte sich Aufzugsmonteur Stefan Lang mit dem Gewinn die Wiederaufnahme seines Studiums.
© MG RTL D / Stefan GregorowiusTimur Hahn
Er kam als bettelarmer Langzeitstudent und ging als Millionär: Timur Hahn wusste 2007 die Antwort auf folgende Millionenfrage: "Welches Meer ist nach einem mythologischen König benannt, der sich dort hineingestürzt haben soll?" A: Ionisches Meer, B: Ägäisches Meer, C: Adriatisches Meer oder D: Kaspisches Meer?
© MG RTL D / Stefan GregorowiusTimur Hahn
Mithilfe seines Bruders als Telefonjoker knackte Timur Hahn die Millionenfrage: Die richtige Antwort lautete B: Ägäisches Meer.
© MG RTL DOliver Pocher
Beim 16. "Wer wird Millionär?"-Promi-Special 2008 durfte Oliver Pocher jubeln. Als erster Star beantwortete Pocher die Millionenfrage richtig - dank Joker. Gefragt war nach dem Nagel-Schreckenberg-Modell, das eine Erklärung liefert für die Entstehung von A: Sandwüsten, B: Verkehrsstaus, C: Grippewellen oder D: Börsencrashs?
© MG RTL D / Stefan GregorowiusOliver Pocher
Das Studiopublikum "wusste", dass das Nagel-Schreckenberg-Modell eine Erklärung für die Entstehung von Verkehrsstaus liefert. Das Geld spendete der Moderator der Per-Mertesacker-Stiftung und der McDonald's Kinderhilfe.
© MG RTL DThomas Gottschalk
Dass Günther Jauch bei seinem alten Kumpel Thomas Gottschalk (Bild) bei den Fragen alle Augen zudrückt, war abzusehen. Dass der langjährige "Wetten, dass..?"-Gastgeber am Ende aber alle 15 Fragen richtig beantworten würde, war 2008 dann doch eine kleine Sensation. Die Frage lautete: "Wie hieß Franz Kafkas letzte Lebensgefährtin, die er 1923, ein Jahr vor seinem Tod, kennenlernte?" A: Dora Diamant, B: Sarah Saphir, C: Rita Rubin oder D: Olga Opal?
© MG RTL D / Stefan GregorowiusThomas Gottschalk
Geholfen hatte Gottschalk zuletzt ein gewichtiger Telefonjoker: Der Moderator hatte Marcel Reich-Ranicki angerufen, um von ihm die Antwort auf die Millionenfrage zu bekommen. Der Literaturkritiker wusste die richtige Antwort, ohne zu zögern: Dora Diamant. Dafür rief ihm Gottschalk ein "Ich liebe dich!" in die Leitung.
© MG RTL D / Stefan Gregorowius Ralf Schnoor
"Als ich die Frage gesehen hab, war mir klar: Tja, das Ding ist durch": So erinnert sich Ralf Schnoor an den Moment, als er 2010 die Millionenfrage hörte. Die durchaus knifflige Frage: "Wie heißt die erste deutsche Briefmarke, die 1849 in Bayern herausgegeben wurde?" A: Schwarzer Einser, B: Roter Zweier, C: Gelber Dreier oder D: Blauer Vierer?
© MG RTL D / Stefan GregorowiusRalf Schnoor
Weil der Cafébesitzer die richtige Antwort (A: Schwarzer Einser) wusste, erlaubte er sich ein Spielchen. Er nutzte seinen Telefonjoker, um zu plaudern.
© MG RTL D / Stefan GregorowiusBarbara Schöneberger
Große Klappe - und jede Menge Grips: Moderatorin Barbara Schöneberger gewann 2013 als erste prominente Frau die Million. Das Erfolgsprinzip der kessen Blondine: Mit ihren Jokern ging sie recht sparsam um. Bei der Final-Frage ließ sie sich helfen. Sie lautete: "Wie heißt der Knabe, dem Wilhelm Tell den legendären Apfel vom Kopf schießt?" A: Fritz, B: Heinrich, C: Walter oder D: August?
© MG RTL D / Stefan GregorowiusBarbara Schöneberger
Ihr Telefon-Joker, Pankraz von Freyberg, der Intendant der Passauer Festspiele, riet ihr zur richtigen Antwort C: Walter. Die Kandidatin jubelte und versprach damals, sollte sie neben ihrem Sohn noch ein weiteres Kind bekommen, es auf jeden Fall Walter zu nennen. Ob ihre 2013 geborene Tochter tatsächlich so heißt, will Schöneberger bis heute aber nicht verraten.
© MG RTL D / Stefan GregorowiusSebastian Langrock
Gegenüber von Pokerface Günther Jauch nahm im Jahr 2013 ein zweites Pokerface Platz: Sebastian Langrock, der sein Geld damals mit Pokerspielen verdiente. Von Anfang an war klar, dass es eine spannende Runde werden würde. Am Ende räumte Langrock den Hauptgewinn ab - und zwar ohne alle Joker zu nutzen. Seine Millionenfrage: "Wer sollte sich mit der 'Zwanzig nach vier'-Stellung auskennen?" A: Fahrlehrer, B: Karatemeister, C: Kellner oder D: Landschaftsarchitekt?
© MG RTL D / Stefan GregorowiusSebastian Langrock
Der ehemalige Kellner und Barmann wusste die richtige Antwort (C: Kellner), noch bevor sie angezeigt wurde. Der Begriff bezeichnet eine Stellung von Messer und Gabel auf dem Teller.
© MG RTL DThorsten Fischer
Der gelernte Hotelfachmann Thorsten Fischer wurde 2014 in der Jubiläumsshow zum 15. Geburtstag von "Wer wird Millionär?" Millionär. Der selbstständige Gastronom beantwortete nur elf Fragen richtig, eine Variante, die einmalig beim Jubiläumsspecial galt. Fischers Millionenfrage: "Die Entfernung von der Hauptstadt Berlin zum Erdmittelpunkt ist ungefähr so groß wie zwischen Berlin und ...?" A: Tokio, B: Kapstadt, C: Moskau, D: New York.
© MG RTL D / Frank HempelThorsten Fischer
Der Mann mit der Kappe hatte schon alle Joker verspielt, überlegte lange ... und entschied sich richtig! Für D, New York.
© MG RTL DLeon Windscheid
"Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel?" A: 22,
B: 24, C: 26 oder D: 28? Dieser kniffligen Millionenfrage stellte sich der Doktorand und Eventveranstalter Leon Windscheid am 7. Dezember 2015.
© MG RTL D / Stefan GregorowiusLeon Windscheid
"Nach sehr viel 'Handarbeit' und dem Prüfen aller Möglichkeiten, stand mein Entschluss fest", erinnerte sich der Münsteraner später: Richtig war Antwort C: 26.
© MG RTL DJan Stroh
In der Ausgabe zum 20-jährigen "WWM"-Jubiläum 2019 gab es den nächsten Millionär: Jan Stroh marschierte spektakulär durch jede Runde der Show und beantwortete souverän, was Moderator Günther Jauch von ihm wissen wollte. Auch die Millionenfrage: "Welches dieser Grimm'schen Märchen beginnt nicht mit 'Es war einmal ...'?" A: Rumpelstilzchen, B: Hans im Glück, C: Die Sterntaler oder D: Rotkäppchen?
© TVNOW / Frank HempelJan Stroh
Wohl nie zuvor war ein Kandidat so gut auf seinen Einsatz vorbereitet: Denn Jan Stroh ist "WWM"-Profi, hat alle Folgen gesehen und schmeißt privat Quizparties.
In der Jubiläumsausgabe, in der nur bereits in früheren Sendungen gestellte Fragen noch einmal gespielt wurden, hatte es Jan Stroh dementsprechend leicht und wusste auch die richtige Antwort auf die Millionenfrage: B, Hans im Glück.
© TVNOW / Frank HempelRonald Tenholte
Ronald Tenholte und sein Glücksbringer: Bei der 88. Millionenfrage ging es im März 2020 bei "Wer wird Millionär?" um Paletten. Die Frage: "Die klassische, genormte Europalette EPAL 1 besteht aus 78 Nägeln, neun Klötzen und insgesamt wie vielen Brettern?" A: neun, B: zehn, C: elf oder D: zwölf?
© TVNOW / Stefan GregorowiusRonald Tenholte
Wie gut, dass Tenholte die Rohstoffe für seine Säfte regelmäßig von ebensolchen Trägern lädt - minutenlanges gedankliches Abzählen und ein letzter mutiger Vorstoß zur Zahl Elf endeten mit Feuerwerk und der Krönung zum Millionär.
© TVNOW / Stefan GregorowiusTom Wollnik
Tom Wollnik aus Berlin ist Software-Entwickler und der erste Kandidat seit Dezember 2023, der die Millionenfrage gestellt bekommt: "Von welcher Euromünze befanden sich laut EZB Anfang 2026 die wenigsten Exemplare im Umlauf?" A: 2 Euro, B: 50 Cent, C: 20 Cent oder D: 5 Cent? Die Auflösung gibt es am Montag, 20. April, 20.15 Uhr bei RTL. Oder auf dem nächsten Slide ... schließlich ist bei RTL+ die Sendung schon jetzt abrufbar. Wer sich nicht um die Spannung bis zur TV-Ausstrahlung bringen will, sollte hier nicht weiterlesen.
© RTLTom Wollnik
Tom Wollnik bedankt sich umgehend, dass es ihm so leicht gemacht werde: "Ich weiß es nicht, ich müsste raten, und das traue ich mich nicht." Günther Jauchs augenzwinkernde Einladungen zum Zocken schlägt er aus. Getippt hätte er auf C, 20 Cent. Richtig gewesen wäre B, 50 Cent. Damit wartet die Sendung weiterhin seit über sechs Jahren auf einen Millionär.
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