Bares für Rares
Die einen kaufen einen Strauß rote Rosen, die anderen versuchen es mit einer Umarmung. Händler Walter "Waldi" Lehnertz hingegen verrät in dieser Sendung, wie er seine Frau um Entschuldigung bittet, wenn er etwas angestellt hat.
© ZDFBares für Rares
Konzentrieren wir uns zunächst auf das Verkaufsobjekt. Feilgeboten wird ein zierliches Stück, von dem auch der Gastgeber Horst Lichter auf den ersten Blick angetan ist: "Das ist aber hübsch! Das gefällt mir."
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Das raffiniert gestaltete Schmuckstück, das aus zwei Händen und einem Herz besteht, ist schon sehr alt, wie der Experte weiß: Der Verlobungsring der Uroma ist aus 585er-Roségold bereits vor über 200 Jahren entstanden.
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Der sogenannte "Fede"-Ring vermutlich aus England erreicht eine Expertise von 900 bis 1.200 Euro. Der Wunschpreis liegt mit 200 Euro deutlich darunter.
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Entzückt von dem Ring aus der Zeit von 1780 bis 1800 wirft das Händlerteam einen ganz genauen Blick darauf. "Alter Schwede, wie geil ist das denn", entfährt es Walter "Waldi" Lehnertz, als er begreift, dass sich der Ring auseinanderdrehen lässt. Zwei Hände schützen ein Herz. "Das ist mal eine tolle Symbolik", staunt auch Susanne Steiger.
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Waldi zeigt reges Interesse. "Das ist was für meine Wiedergutmachungsschublade." Immer dann, wenn er was anstellt hat, zückt er daraus etwas für seine "Holde". "Da kann ich richtig mit punkten", gibt er zu. Und man fragt sich: Ob er wohl oft von in diese Schublade greifen muss?
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Wie auch immer: Waldi startet mit 500 Euro. Doch auch Susanne Steiger hat Interesse und bietet stets zehn Prozent mehr als Waldi. In Hunderterschritten geht's hoch. Wer macht das Rennen um das goldige Stück? Kann Waldi sein Schubfach um einen Gegenstand erweitern?
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Weder den hohen Preis noch das hohe Alter haben die Verkäuferinnen erahnt. Umso glücklicher sind sie am Ende über den Erlös. Für 900 Euro kann Lehnertz nun den Ring zur Wiedergutmachung bei seiner Frau einsetzen - oder eher: hoffentlich nicht.
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Um die Liebe geht es auch bei den nächsten beiden Objekten. Die Porzellanfiguren zeigen je eine Aktgruppe, erschaffen durch den deutschen Richard Aigner, der einst bei Rosenthal arbeitete.
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Die Kunstwerke aus den Jahren 1915 bis 1920 sind nahezu makellos und erreichen eine Expertise von insgesamt 800 bis 1.000 Euro.
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"Sehr anmutig" findet Wolfgang Pauritsch die Paare und könnte sie sich gut im Badezimmer vorstellen.
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Neuer Besitzer wird indes ein anderer: Die sinnlich sich Küssenden sind Julian Schmitz-Avila (Mitte) 800 Euro wert.
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Nicht im Bad, sondern in der Küche richtig ist der nächste "klassische Kellerfund", der aus vielen verschiedenen Teilen besteht. Das Back-Aufsatzset für alte Handkurbel-Fleischwölfe ist von etwa 1945 bis 1950 und nur wenig benutzt. Die Expertin ruft 50 bis 60 Euro dafür auf.
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Mehr 30 Euro werden es allerdings nicht. Unter die Bäcker geht nun Jos van Katwjik (links).
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"Haste Spaß dran?", will Horst Lichter von Annika Raßbach wissen, als sie den Designersessel im Studio begutachtet. "Ja, das ist schon ganz nett." Das Sitzmöbel stand einst vor einer Apotheke zu verschenken, erzählt Jochen. Nun soll es weitergereicht werden, denn für einen Klamottenstuhl ist er zu schade: "Der ist schick, passt aber nirgendwo rein."
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Als seine Freundin dann im Netz recherchierte, stellte sie fest, dass das Objekt was wert sein könnte. Deshalb habe sich Jochen bei "Bares für Rares" gemeldet. Soviel vorweg: Das war eine gute Idee!
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Der Stuhl "Flower" aus transparentem Polycarbonat stammt aus Italien der Firma Magis und entstand in nach Entwürfen des französischen Designers Pierre Paulin, der in den 1950- und 60er-Jahren aktiv war.
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Der hier gebotene Stuhl ist von 2009 und schon recht abgenutzt, wie die Fachfrau bei der Materialprüfung feststellen muss. Er kann heute trotz Schäden 100 bis 200 Euro einbringen.
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"Von Weitem hab ich mich in den Stuhl verliebt." Bei näherer Betrachtung fielen Waldi die Macken aber auf. 120 Euro zahlt er dennoch dafür.
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Ein zweites Schmuckstück darf in dieser Sendung einen neuen Besitzer finden. Die zarte Kette mit vielen kleinen Brillanten und einem Opal-Cabochon schafft es auf einen Schätzpreis von 800 bis 850 Euro.
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Auf dem Flohmarkt entdeckt darf das Collier nun den Hals von Susanne Steiger zieren. Sie nennt das Höchstgebot von 820 Euro.
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