Die spektakulärsten "Mission: Impossible"-Stunts
Prellungen, Knochenbrüche, Ohnmachtsanfälle - Tom Cruise zeigt bei seinen "Mission: Impossible"-Filmen immer vollen Körpereinsatz, dreht nahezu alle Stunts selbst. Auch bei "Dead Reckoning Teil Eins" (Bild) und dem Nachfolger "The Final Reckoning" ging der Ü60-Schauspieler aufs Ganze. Zur Ausstrahlung des erstgenannten Films am 12. April, 20.15 Uhr bei RTL zeigen wir die zehn spektakulärsten Stunts aus der fulminanten Action-Reihe.
© 2023 Paramount Pictures/ProSiebenPlatz 10: Die Hängepartie in "Mission: Impossible"
Mit dieser Szene begann alles: Tom Cruise hängt im ersten "Mission: Impossible"-Film an zwei dünnen Stahlseilen über einem berührungsempfindlichen Boden in der CIA-Zentrale in Langley - und ein Schweißtropfen lässt ihn beinahe auffliegen. Ein Spektakel im Kleinen - und voller (Körper)Spannung.
© Murray Close/Getty ImagesPlatz 9: Noch eine Hängepartie
Wie entspannt ein Mann, der immer und immer wieder die Welt retten muss? Na klar, beim Free Climbing. Tom Cruise war in der Einstiegsszene aus "Mission: Impossible 2" zwar durch Seile gesichert, die in der Postproduktion entfernt wurden. Aber: Er kletterte selbst den Felsen im Dead Horse Point State Park nach oben!
© Paramount PicturesPlatz 8: Schwingen am Burj Khalifa
Auch hier wollte Tom Cruise hoch hinaus: Bei einer Szene in "Mission: Impossible - Phanton Protokoll" (2011) klebt und schwingt Cruise am Burj Khalifa, ehe er an der Glasfassade des höchsten Gebäudes der Welt herunterrennt. Die Halteseile wurden später wegretouschiert, die Prellungen blieben. Immer wieder ließ der Wind den Schauspieler gegen die Scheiben knallen.
© Paramount Home EntertainmentPlatz 7: Tiefer Fall
Apropos schmerzhaft: Eigentlich hätte Tom Cruise bei diesem Sprung für "Mission Impossible: Fallout" (2018) mit den Armen voran an einer Brüstung des Hauses landen sollen. Stattdessen traf er die Wand zuerst mit dem Fuß, der durch den Aufprall unnatürlich verdreht wurde. "Ich wusste sofort, dass mein Knöchel gebrochen ist und wollte das wirklich nicht noch mal drehen, darum machte ich einfach weiter", erklärte Cruise in einer TV-Show.
© 2018 Paramount PicturesPlatz 6: Halt mal die Luft an, Tom!
Bereits in "Rogue Nation" (2015) absolvierte Tom Cruise einen gefährlichen Unterwasser-Stunt, bei dem er rund sechs Minuten lang den Atem anhielt! Ein Hollywood-Rekord, der erst bei den "Avatar 2"-Dreharbeiten von Kate Winslet mit 7 Minuten und 14 Sekunden gebrochen wurde.
© ParamountPlatz 5: Schleudergang mit CO2-Vergiftung
Für "Mission: Impossible - The Final Reckoning" drehte Cruise abermals unter Wasser - in einem rotierenden, rund 8,5 Millionen Liter fassenden Wassertank. Dabei habe er sein eigenes Kohlendioxid geatmet, was ihn körperlich und schauspielerisch auf die Probe gestellt habe.
© ParamountPlatz 5: Schleudergang mit CO2-Vergiftung
"Es sammelt sich im Körper an und wirkt sich auf die Muskeln aus. Man muss all das überwinden, während man es tut, und präsent sein", erklärte Cruise im Interview die Grenzerfahrung einer CO2-Vergiftung.
© ParamountPlatz 4: Viel Gegenwind
Noch so eine irre Cruise-Aktion: Für "Mission: Impossible - Rogue Nation" (2015) ließ er sich an einen startenden Airbus A400 binden.
© 2015 Paramount Pictures / Bo BridgesPlatz 3: Über die Klippe
Es sei der "wahrscheinlich größte Stunt der Kinogeschichte", ließen die Macher von "Mission: Impossible - Dead Reckoning" bereits im Vorfeld des Kinostarts selbstbewusst wissen. Und wirklich: Es ist ein Spektakel sondergleichen. Agent Ethan Hunt rast im 2023er-Ableger der Action-Reihe zunächst mit einem Motorrad über eine Klippe in den Bergen Norwegens, ...
© Paramount PicturesPlatz 3: Über die Klippe
... fliegt sekundenlang durch die Luft, öffnet dann einen Fallschirm und gleitet zwischen gigantischen Felswänden zu Boden, während sein Bike krachend zerschellt.
© Paramount PicturesPlatz 3: Über die Klippe
Allein schon der Aufwand, der mit dem Dreh des Klippensprungs verbunden war, ist enorm. Um sich auf das waghalsige Manöver vorzubereiten, absolvierte Perfektionist Cruise, der gerne alles selbst macht, insgesamt über 500 Fallschirm- und etwa 13.000 (!) Motorcross-Sprünge.
© Paramount PicturesPlatz 3: Über die Klippe
Zudem wurde in Norwegen über Monate eine riesige Rampe errichtet, für die sämtliche Materialien mit dem Helikopter antransportiert werden mussten. Um die besten Bilder einzufangen, absolvierte Cruise den Stunt übrigens mehrfach.
© Paramount PicturesPlatz 3: Über die Klippe
Tom Cruise erklärte, schon als kleines Kind davon geträumt zu haben, mit dem Motorrad über eine Klippe zu springen.
© Paramount PicturesPlatz 2: Zug um Zug
Und der Motorrad-Stunt ist nicht der einzige in "Dead Reckoning", der staunen lässt. In einer anderen, ebenfalls in Norwegen gedrehten Sequenz kämpft Cruise auf einem fahrenden Zug gegen seinen Widersacher. Jeder Sprung, jeder Ausrutscher, jeder Sturz, jedes Wegducken vor Signalleuchten: alles echt, kein Green Screen! Das Risiko für beide Darsteller: unvorstellbar!
© Paramount PicturesPlatz 2: Zug um Zug
Nicht minder wahnwitzig: Die Lok samt Wagons wurde extra für den Film gebaut und fürs große Finale von einer (natürlich) eigens gebauten Brücke in England gestürzt.
© Paramount PicturesPlatz 2: Zug um Zug
Lok geschrottet, Szene im Kasten: Tom Cruise und Regisseur Christopher McQuarrie sind mit ihrer Zerstörungsorgie rundum zufrieden. Gleichzeitig huldigen sie damit einer Ikone des Kinos: Buster Keaton!
© Paramount PicturesPlatz 1: Völlig abgehoben
Das Spektakulärste zum Schluss: Auch die Vorbereitungen für diesen waghalstigen Stunt in "The Final Reckoning" waren ausufernd: Schon im Jahr 2021 absolvierte Cruise Flugstunden in einem Boeing-Stearman Model 75.
© 2025 Paramount PicturesPlatz 1: Völlig abgehoben
Bei einem England-Aufenthalt drehte er im November 2021 in einer Höhe von rund 600 Metern über Cambridge erste Probeaufnahmen, bei denen er aus dem Cockpit des Doppeldeckers ausstieg und sich, mit einem Sicherheitsgurt abgesichert, kopfüber an eine der Tragflächen hing.
© 2025 Paramount PicturesPlatz 1: Völlig abgehoben
Der finale Stunt wurde im August 2022 im britischen Nationalpark Lake District im Nordwesten Englands gedreht.
© 2025 Paramount PicturesPlatz 1: Völlig abgehoben
Und es war ein wilder Ritt auf des Messers Schneide: Cruise gab zu, bei den Dreharbeiten in der Luft mehrmals das Bewusstsein verloren zu haben. "Wenn man sein Gesicht aus einem Flugzeug streckt und mit über 200 Kilometern pro Stunde fliegt, bekommt man keinen Sauerstoff", sagte Cruise in einem Interview mit "Empire". "Also musste ich mir das Atmen beibringen. Manchmal wurde ich ohnmächtig und konnte nicht mehr ins Cockpit zurückkehren."
© 2025 Paramount Pictures