US-Schauspieler

"Waffen im Gesicht": Dave Bautista musste in seiner Jugend um sein Leben fürchten

12.04.2026 von SWYRL/Rachel Kasuch

Vom Leben zwischen Gewalt und Armut zum Hollywood-Star: Dave Bautista spricht im Interview offen über Selbstzweifel - und den Moment, in dem sich alles verändert hat.

Dave Bautista ist einer der größten Actionstars unserer Zeit - doch im Gespräch mit der Agentur telesc"au zeigt er sich überraschend nachdenklich und persönlich. Anlässlich des Starts seines neuen Films "In the Lost Lands" (zu sehen bei Sky Cinema Premiere sowie beim Streamingdienst WOW), in dem er an der Seite von Milla Jovovich einen geheimnisvollen Jäger spielt, wird schnell klar: Bautista interessiert weniger das Spektakel - sondern das, was darunter liegt.

Auf der Leinwand wirkt er unerschütterlich, privat sieht er sich ganz anders. "Ich bin eher das Gegenteil: unsicher, ein bisschen tollpatschig und sehr selbstkritisch", sagt Bautista im teleschau-Interview. Gerade deshalb habe ihn die Rolle gereizt. Seine Figur sei ein klassischer Westernheld. "Er ist viel cooler, als ich es jemals war."

Seine Gelassenheit kommt nicht von ungefähr. Bautista wuchs in Washington, D.C. auf - in einem Umfeld, in dem Gewalt zum Alltag gehörte. "Ich habe schon Waffen im Gesicht gehabt. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn Menschen dir das Leben nehmen wollen." Heute bringe ihn deshalb kaum noch etwas aus der Ruhe. "Negative Menschen? Die prallen einfach an mir ab." Als Kind habe er das alles kaum hinterfragt. "Ich wollte einfach spielen - ein ganz normales Leben."

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Dave Bautista glaubt "an das Gute im Menschen"

Erst mit Ende 20 kam der Moment, der alles veränderte. "Mein Leben trat auf der Stelle. Ich musste etwas ändern." Es ist der Beginn einer Karriere, die ihn von seinem Beruf als Türsteher nach Hollywood führte. Und doch hat er sich etwas bewahrt: "Ich glaube an das Gute im Menschen."

Abseits des Rampenlichts findet Bautista sein Glück heute ganz woanders. "Mein Happy Place ist zu Hause - mit meinen Hunden." Training, Motorradfahren und Schauspiel seien für ihn wie Therapie. "Es hält mich im Gleichgewicht." Auch spirituell denkt Bautista weiter. "Ich glaube an die Kraft der Erde", sagt er - und an die Verbindung zwischen Mensch und Natur.

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