US-Präsident

Donald Trump faltet Prinz Harry nach Ukraine-Appell zusammen

24.04.2026 von SWYRL

Rüffel vom US-Präsidenten: Weil Prinz Harry an die Verantwortung der USA im Ukraine-Krieg erinnert hat, fühlt sich Donald Trump auf den Schlips getreten. Das tat der Republikaner nun in einem abschätzigen Kommentar kund.

Wer Donald Trump zur Räson ruft oder es wagt, dem US-Präsidenten einen Rat zu erteilen oder gar zu widersprechen, den erwartet meist eine verbale Retourkutsche des 79-Jährigen. Diese Erfahrung musste nun auch Prinz Harry machen. Der 41-Jährige machte zuletzt überraschend Stippvisite in Kiew. Dort nutzte Harry die Gelegenheit, die Bedeutung eines baldigen Endes des Ukraine-Krieges zu betonen. In diesem Zusammenhang zog er auch die USA in die Verantwortung. "Das ist ein Moment für amerikanische Führungsstärke", appellierte er an die Regierung Donald Trumps.

Diesen Satz nahm der US-Präsident offenbar als unangemessene Bevormundung wahr. Laut der Deutschen Presse-Agentur entgegnete der Politiker einer Reporterfrage: "Harry spricht nicht für das Vereinigte Königreich." Im Nachgang spottete Trump gar: "Ich glaube, ich spreche noch eher für das Vereinigte Königreich als Prinz Harry es tut." Dennoch wisse er Harrys "Rat sehr zu schätzen", fügte er an.

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Prinz Harry richtet sich bei Kiew-Besuch direkt an Wladimir Putin

Prinz Harry hatte beim Besuch in Kiew aber nicht nur betont, er wünsche sich, dass die USA ihren "internationalen vertraglichen Verpflichtungen nachkommen" werde. Im Rahmen seiner Rede im Kiew Security Forum sagte der Brite auch: "Ich bin nicht als Politiker hier. Ich bin hier als Soldat, der weiß, was es bedeutet, zu dienen, als humanitärer Helfer, der die menschlichen Kosten von Konflikten gesehen hat, und als Freund der Ukraine, der überzeugt davon ist, dass sich die Welt nicht an diesen Krieg gewöhnen oder gegenüber seinen Folgen abstumpfen darf."

Später richtete er seine Worte auch direkt an den russischen Präsidenten: "Präsident Putin, kein Land profitiert von den anhaltenden Verlusten an Menschenleben, die wir derzeit erleben." Um noch mehr Leid auf beiden Seiten zu verhindern, sei es nun an der Zeit "einen anderen Weg einzuschlagen", warb Harry für ein baldiges Kriegsende. Ansonsten würden "nur noch mehr Verluste" drohen, argumentierte er.

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