Thailands Elefantenretterin - Di. 09.08. - ARTE: 20.15 Uhr

Ein Leben für die Elefanten

06.08.2022 von SWYRL/Elisa Eberle

In Thailand galten Elefanten jahrhundertelang als heilige Tiere. Doch für den Tourismus wurden sie mehr und mehr missbraucht. Eine mutige Tierschützerin möchte dem grausamen Treiben ein Ende setzen. Eine ARTE-Dokumentation begleitet sie bei ihrer wichtigen Arbeit.

Die Tierschützerin Lek Chailert hat einen Traum: "Ich will alle Arbeitselefanten in Thailand befreien", verrät sie. Sie sollen in Würde leben und nicht mehr leiden. Dafür hat die mutige Thailänderin einen eigenen Elefantenpark gegründet. Der berührende Dokumentarfilm "Thailands Elefantenretterin" der Britin Jocelyn Cammack auf ARTE begleitet sie bei ihrer Arbeit. Früher, so erfahren Zuschauerinnen und Zuschauer, wurden Elefanten in Thailand als heilige Tiere verehrt. Doch diese Zeiten sind schon lange vorbei.

Wie in vielen Ländern dieser Erde ist der Tourismus auch in Thailand ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Und die Touristinnen und Touristen, die Jahr für Jahr in das südostasiatische Land kommen, lieben Elefanten und die von ihnen aufgeführten Zirkusshows und Paraden. Doch welches Leid diese Attraktionen für die Tiere bedeuten, können sich nur die wenigsten vorstellen. Lek Chailert möchte dies ändern. In ihrem naturnahen Elefantenpark betreibt sie deshalb eine wichtige Aufklärungsarbeit: Sie zeigt mit welchen grausamen Methoden, der Wille der Elefanten gebrochen wird. Wie die friedlichen Riesen aus Angst vor weiteren Verletzungen den Menschen gehorchen. Außerdem bietet sie den geschundenen Elefanten ein neues Zuhause.

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Die Pandemie bringt ein Umdenken

Dass dies keine einfache Arbeit ist, liegt auf der Hand: Den Elefantenhändlerinnen und -händlern und deren Mafia war Lek Chailert lange ein Dorn im Auge. Regelmäßig schickten sie ihr Todesdrohungen. Erst als der Tourismus zu Beginn der Corona-Pandemie zum Erliegen kam, bildeten sich neue Allianzen: Lek Chailert unterstützte die fragwürdigen Camps mit Nahrung und Kleidung: "Ich hoffe, dass diese schwierige Corona-Zeit die Leute dazu bringt, Mitleid mit den Tieren zu haben", sagt sie: "Deshalb versuche ich, möglichst vielen Camps zu helfen."

Doch je länger die Pandemie anhält, umso mehr merkt die Tierschützerin, wie gut den Elefanten die Ruhe ohne Menschen tut. Irgendwann setzt auch bei ihr ein Umdenken ein...

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