"Wer wird Millionär?

"Hier funktioniert nichts!" Jauch lässt sich von Pannen-Serie zu Blackout verleiten

12.01.2026 von SWYRL/Michael Eichhammer

"Was ist heute hier los?", fragte sich Günther Jauch am Montag bei "Wer wird Millionär?" Ein Kandidat sorgte mit einem Faux-pas für den Lacher des Abends. Doch auch Jauchs Team und vor allem der Moderator selbst machten auffällige Fehler ...

"Da wird das Stimmchen immer leiser", stichelte Günther Jauch als Milena Wein bei der 16.000-Euro-Frage ins Risiko ging. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Als die Kandidatin mit 32.000 Euro von der Bühne gehen wollte, wurde die Stimme des Moderators selbst leiser. "Herr Jauch, Ihr Mikro müssten Sie mal selbst hochstecken, das ist gerade runtergefallen", forderte eine Stimme aus dem Off. "Was ist heute hier los?", fragte sich Günther Jauch. Die Frage sollte er sich an dem Abend noch öfter stellen ...

Als der nächste Kandidat auf der Bühne Platz nahm, lachte das Publikum laut. "Irgendwas stimmt nicht mit diesem Publikum, ich werden den Saal dann doch demnächst räumen lassen", kommentierte Günther Jauch. "Was versprechen Sie sich persönlich von dem Perspektivwechsel, den Sie jetzt bei 'Wer wird Millionär?' eingenommen haben?", fragte der Moderator.

Axel Wolf aus Winterbach in Baden stand nicht nur auf dem Schlauch, er saß auch auf dem falschen Stuhl. Erst jetzt begriff er, warum das Publikum bei seiner Ankunft gelacht hatte. Der Moderator erinnerte sich daran, dass sich das bisher nur einer getraut hatte: Hape Kerkeling in seiner Paraderolle als Horst Schlämmer.

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Dame im Publikum findet Jauchs Nachfragen "langsam ein bisschen unangenehm"

Für 4.000 Euro wollte Günther Jauch wissen: "Bei wem sogenannte Milien auftreten, der hat ...?" Sandkörner im Auge, Reiskörner im Magen, Grießkörner in der Haut, Pfefferkörner im Hintern? Weder Jauch noch Axel Wolf hatten eine Idee. Eine Dame aus dem Publikum fungierte als Zusatzjoker, bekam aber nicht sofort ein Mikrofon. Stattdessen meldete sich der weibliche Zusatzjoker, der bei der vorigen Kandidatin zu Wort kam: "Ich habe noch eins."

Jauch machte sich seufzend auf den Weg zu ihr: "Ich mache das, ich muss ja alles machen hier." In der Zwischenzeit hatte allerdings der aktuelle Zusatzjoker ein Mikrofon erhalten und ein weiteres war an Jauchs Tischseite platziert worden. "Wo kommt denn das jetzt her? Werde ich alt oder?", fragte er sich. Um das Chaos pantomimisch darzustellen, sprach Günther Jauch kurz in sein Mikrofon am Revers sowie die beiden überzähligen Mikros in seinen Händen.

Der weibliche Zusatzjoker kannte die Antwort, da sie selbst von Milien betroffen war: Grießkörner in der Haut. Nachdem Jauch sie öffentlich zu allen Details zu den Milien unter ihren Augen befragte, erwiderte sie irgendwann: "Langsam wird es ein bisschen unangenehm." Als Jauch die Dame bei ihrem Platz besuchte, versuchte er, es wiedergutzumachen: "Die sind doch goldig."

Gebrauchter Tag im RTL-Studio?

Das nächste Fettnäpfchen kam bei der 8.000-Euro-Frage auf: "Carlo Ancelotti wechselte im Sommer von der Trainerbank von Real Madrid auf die ...?" Der brasilianischen Selecao, von Inter Miami, des FC Barcelona, von Hannover 96? Als der Telefonjoker ranging, las Jauch die Frage sowie die Antworten vor. Der Kandidat sah ihn irritiert an, während das Publikum leise kicherte.

Dann bemerkte Jauch seinen Fehler: "Jetzt habe ich es vorgelesen." In den Applaus hinein flehte er: "Halt! Aus! Heute ist ... Ihr macht mich alle wahnsi ..." Dann wandte er sich an den Joker: "Ich rufe Sie nochmal an!" Jauch schlug die Hände über dem Kopf zusammen ob seiner heutigen Fehlerquote. Beim Rückruf las zwar der Kandidat regelkonform vor, doch eine technische Störung schluckte zweimal die Antwort des Telefonjokers, bevor sie gut hörbar war: "Brasilien."

Die Antwort war zwar richtig, doch der Moderator echauffierte sich: "Hier funktioniert nichts!" Er resümierte verzweifelt: "Die Mikrofone fallen runter, sind nicht fest, der versteht nichts, Sie gehen auf den falschen Platz, hier sind drei Mikrofone zu wenig ..."

So schlugen sich die anderen Kandidaten

32.000 Euro wert: "Zur beruflichen Grundausstattung gehören seit Generationen die sogenannten ..." Pflastersteine für Lehrer, Ziegelsteine für Juristen, Kieselsteine für Pfarrer, Hinkelsteine für Mediziner? "Genug gezockt", entschied Axel Wolf und ging mit 16.000 Euro. Wie sich auf Jauchs Nachfrage herausstellte, hätte er die richtige Antwort gewählt: B.

Claudia Koch aus Neuenbürg schaffte es bis zur Halbe-Million-Frage: "Was wird hierzulande mit 2, 26 und 264 klassifiziert?" Kiwi, Banane & Orange; Rhein, Mosel & Saar; Gold, Silber & Platin; Sonne, Erde & Mond? "Mein Mut ist weg", entschied sie und ging mit stolzen 125.000 Euro. Korrekt gewesen wäre "Rhein, Mosel & Saar", denn es handelte sich um die Gewässerkennzahlen.

Uwe Schmitz aus Düsseldorf kam auf 4.000 Euro. Allerdings nur, weil die Sendung zu Ende war. Nächste Woche darf er weiterspielen.

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