"Markus Lanz"

"Ist das immer noch möglich?": Frühere Cum-Ex-Ermittlerin überrascht Lanz mit ehrlicher Antwort

19.02.2026 von SWYRL

Der Cum-Ex-Skandal gilt als beispielloser Steuerraub, doch bei "Markus Lanz" ging es am Mittwochabend nicht nur um die Vergangenheit, sondern um eine unbequeme Gegenwartsfrage: Könnte so etwas heute wieder passieren? Mit ihrer Antwort überraschte Ex-Ermittlerin Anne Brorhilker den ZDF-Moderator.

Bei "Markus Lanz" beleuchteten Gäste wie Juristin Anne Brorhilker die Auswirkungen des Cum-Ex-Skandals. Dabei geriet auch Olaf Scholz erneut in den Fokus, als Journalistin Eva Quadbeck sagte, Scholz' Erinnerungslücken seien "unglaubwürdig".

"Das war ja auch eine Stärke von ihm. Er hatte die Details parat, er kannte sich aus", so Quadbeck. Sie ergänzte: "Deshalb halte ich das für total unglaubwürdig, dass er in einer so wichtigen Angelegenheit, wo es um das Steuergeld der Hamburger Bürgerinnen und Bürger ging, (...) dass er sich da an gar nichts erinnern kann." Auch die ehemalige Cum-Ex-Ermittlerin Anne Brorhilker reagierte schmunzelnd und sagte in Bezug auf die vermeintliche Gedächtnislücke des Kanzlers: "Wie oft habe ich diesen Satz gehört - sehr oft!"

Im Laufe der Sendung wollte der ZDF-Moderator schließlich auch wissen, ob der Skandal auch positive Veränderungen hervorgebracht habe. Seine Frage: "Ist das immer noch möglich?" Die Ex-Oberstaatsanwältin antwortete mit einem deutlichen "Ja, ist es" und offenbarte wenig optimistisch: "Die Behörden sind immer noch nicht besser ausgestattet, wir haben immer noch keine zentrale Bundesbehörde." Ein Satz, der Lanz aufhorchen ließ: "Das heißt, Lars Klingbeil als Finanzminister müsste sowas etablieren?" Brorhilker reagierte deutlich: "Richtig!"

Sehen Sie die Lanz-Sendung in voller Länge jederzeit bei https://kurz.zdf.de/LANZ/

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