US-Rapperin

Met-Gala: Nicki Minaj sagt Teilnahme wegen Impfpflicht ab

14.09.2021 von SWYRL

Weil die Gäste der Met Gala 2021 ein Impfzertifikat vorweisen sollten, sagte die US-amerikanische Rapperin Nicki Minaj ihre Teilnahme kurzfristig ab. Ihre anschließende Erklärung wurde inzwischen von einer Ärztin widerlegt.

Impfen oder nicht impfen: Diese Frage beschäftigt Prominente wie Nicht-Prominente zurzeit auf der ganzen Welt. Die Rapperin Nicki Minaj scheint ihre Entscheidung - zumindest vorerst - getroffen zu haben: "Sie wollen, dass man sich für die Met impfen lässt", twitterte die 38-Jährige am Montag, kurz vor Beginn der diesjährigen Met Gala in New York. Sie fuhr fort: "Wenn ich mich impfen lasse, dann nicht für die Met. Ich werde mich impfen lassen, wenn ich das Gefühl habe, dass ich genug Forschung betrieben habe." Dies sei derzeit noch nicht der Fall. Bis dahin empfahl sie ihren Fans und Followern, weiter Masken zu tragen und vorsichtig zu sein.

Stern

Wir schenken dir 26 Ausgaben des Stern-Magazins!

Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Kurze Zeit später lieferte die Mutter eines 2020 geborenen Jungen eine persönliche Erklärung nach: "Mein Cousin in Trinidad will sich nicht impfen lassen, weil sein Freund geimpft wurde und impotent wurde. Seine Hoden sind angeschwollen", twitterte sie und fuhr fort: "Sein Freund stand kurz vor der Hochzeit, jetzt hat das Mädchen die Hochzeit abgesagt. Also betet einfach dafür und stellt sicher, dass ihr mit eurer Entscheidung zufrieden seid und nicht schikaniert werdet."

Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ärztin widerlegt Behauptung

Doch was ist an dieser Behauptung dran? Diese Frage stellte das US-Magazin "People" der Gesundheitsexpertin Dr. Leana Wen. "Es ist einfach nicht wahr, dass der COVID-19-Impfstoff mit Unfruchtbarkeit bei Männern oder Frauen in Verbindung steht", erklärte diese. Zwar sei inzwischen bekannt, dass eine Erkrankung mit COVID-19 Auswirkungen auf das männliche Fortpflanzungssystem haben könne, bei der Impfung sei dies allerdings nicht der Fall. Des Weiteren wies die Notfallmedizinerin und Professorin für öffentliche Gesundheit an der George Washington University darauf hin, wie gefährlich die Verbreitung von Falschinformationen über mögliche Impfnebenwirkungen insbesondere durch Prominente seien.

Minaj wiederum erfuhr seit der Veröffentlichung ihrer Tweets harte Kritik von allen Seiten: "Als Fan bin ich so traurig, dass du das getan hast", bedauerte etwa die MSNBC-Korrespondentin Joy Reid in ihrer Sendung. Auf Twitter wiederum kommentierten zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer: "Lasst euch impfen!" Nicki Minaj wiederum behauptete später, viele Medienberichte über sie seien "Lügen": "Ich habe mein kleines Kind als Grund genannt, warum ich nicht reisen wollte. Aber ist Ihnen aufgefallen, dass KEINER von ihnen das erwähnt hat? Fragen Sie sich, warum das so ist."

Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Das könnte dir auch gefallen


Trending auf SWYRL