Auf der Theresienwiese

Mit Rammstein ins neue Jahr: Kult-Band plant gigantische Silvestershow in München

05.08.2022 von SWYRL

Startet München mit einem Mega-Konzert ins Jahr 2023? Medienberichten zufolge will die Hardrock-Band Rammstein an Silvester ein vierstündiges Konzert auf der Theresienwiese spielen. Die offizielle Zusage der Stadt steht noch aus.

Zwei Jahre lang gestaltete sich der Silvester-Abend in München vergleichsweise ruhig: Wegen der Corona-Pandemie durften bundesweit keine Feuerwerkskörper verkauft oder an öffentlichen Plätzen abgefeuert werden. Dies sollte eine zusätzliche Überbelastung der Krankenhäuser durch Verletzte verhindern. Im dritten Jahr der Pandemie dürfen sich die Einwohner und Besucher der bayerischen Landeshauptstadt mit etwas Glück auf eine Pyrotechnikshow der Extraklasse freuen: Rammstein planen, Medienberichten zufolge, eine große Silvestershow auf der Münchner Theresienwiese.

145.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sollen auf dem Areal, das als Austragungsort des Münchner Oktoberfests bekannt ist, Platz finden. Die offizielle Erlaubnis der Stadt steht noch aus. Der Stadtrat soll noch im August in einer von drei geplanten Not-Sitzungen darüber entscheiden. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, soll neben der Theresienwiese der Zollverein in Essen, ein ehemaliges Zechengelände, als Austragungsort im Rennen sein. "München wäre aber erste Wahl", sagte Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU), der auch für den Tourismus in der Stadt verantwortlich ist, gegenüber der Zeitung.

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Live-Übertragung geplant

Das zuvor auf dem Gelände stattfindende Winter-Tollwood sieht Baumgärtner als kein Problem an. Im Gegenteil: Beide Veranstaltungen könnten durch den Besucherstrom sogar voneinander profitieren. Auch dass Rammstein-Konzerte von Natur aus sehr laut sind, ist kein Problem: Zum einen ist die letzte Nacht des Jahres ohnehin immer deutlich lauter, zum anderen würde bei dem Konzert eine moderne Technik zum Einsatz kommen, die die Lautstärke nach außen in Grenzen halten soll, erklärte der CSU-Politiker.

Im Hinblick auf die Ticketpreise hofft Baumgärtner, dass die angepeilte hohe Zuschauerzahl die Preise einigermaßen in Grenzen hält. Im Olympiastadion mit einer Kapazität von etwa 70.000 Besuchern sei das kaum möglich, sagte er. Dort würde zudem bereits die Sanierung anlaufen. Für alle, die es nicht nach München schaffen, soll das vierstündige Konzert live übertragen werden, womöglich bei einem "prominenten Streamingdienst", wie es in dem SZ-Artikel heißt. Für Rammstein wäre es nicht die erste Silvestershow dieser Art: Bereits 2018 traten sie am Strand von Mexiko auf. In München würde die Show um 20 Uhr starten und mit einem Countdown ins neue Jahr enden.

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