21.05.2026 von SWYRL/Paulina Meissner
Der "Eurovision Song Contest" endete auch 2026 für Deutschland mit einer Niederlage. Sarah Engels' Song "Fire" schaffte es gerade einmal auf Platz 23. Nun äußerte sich die Sängerin erneut zu dem Ergebnis und gab ihre Einschätzung zu Deutschlands Zukunft beim ESC ab.
Vor wenigen Tagen fand in Wien das Finale des "Eurovision Song Contest" statt - doch auch in diesem Jahr blieb der große Erfolg für Deutschland aus. Während Bulgarien über einen deutlichen Sieg jubeln konnte, erhielt Deutschland dank der Jury 12 Punkte. Beim Publikumsvoting hieß es erneut "Germany zero points".
Mit ihrem Song "Fire" konnte Sarah Engels (33) nicht überzeugen und landete auf dem 23. und damit drittletzten Platz. Ein großer Schock sei dies für Engels aber nicht gewesen, wie sie nun im Gespräch mit "Bild" erklärte: "Ich habe natürlich damit gerechnet und es war auch keine Überraschung für mich. Ich bin eher vom Schlimmsten ausgegangen. Aber ich hätte mich gefreut, wenn es besser ausgefallen wäre."
Ihr persönlich sei das Ranking nicht wichtig gewesen. Vielmehr habe sie die Erfahrung geschätzt, "vor 180 Millionen Menschen zu singen. Und das ist so einmalig, dass man seinen eigenen Wert nicht an irgendwelchen Platzierungen messen sollte", so Engels, die betont, ihre Teilnahme keinesfalls zu bereuen.
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Sarah Engels über ihren Auftritt auf der ESC-Bühne: "Besondere Magie"
Auch in den vorherigen ESC-Jahren konnte Deutschland kaum Ruhm einfahren. Unter die Top 10 schaffte es zuletzt Michael Schulte, der 2018 mit seinem Song "You Let Me Walk Alone" den vierten Platz belegte. Der letzte Sieg liegt mit Lena Meyer-Landruts "Satellite" 16 Jahre zurück.
Zu der Zukunft Deutschlands beim ESC erklärt Sarah Engels gegenüber "Bild": "Grundsätzlich könnte es Deutschland guttun, auch mal ein Jahr zu pausieren. Aber ich bin auch kein Orakel." Sie merkt an, dass die "Wahrnehmung nach außen über Deutschland kritisch ist und wir auch ein bisschen mehr Haltung haben sollten für uns alle."
Nochmal beim ESC antreten würde sie nicht wollen. Mit der Niederlage habe dies aber nichts zu tun. Engels betont, das erste Mal auf der ESC-Bühne habe "diese besondere Magie" gehabt: "Ich glaube, ein zweites Mal würde mich das dann eher enttäuschen."


