25.02.2026 von SWYRL/Gianluca Reucher
Der SWR hat die Jury für den deutschen ESC-Vorentscheid bekannt gegeben. Demnach entscheiden zunächst 20 internationale Expertinnen und Experten, welche drei Acts für den Musikwettbewerb in Wien infrage kommen.
Wer fährt für Deutschland nach Wien zum Eurovision Song Contest 2026? Diese Frage wird am kommenden Samstag, 28. Februar, ab 20.15 Uhr im Ersten beantwortet. Die Moderatorinnen Barbara Schöneberger und Hazel Brugger begrüßen neun Acts zum "Deutschen Finale". Wer beim deutschen ESC-Vorentscheid in der Jury sitzt, hat der SWR jetzt bekannt gegeben.
Demnach entscheidet zunächst eine internationale Fachjury aus 20 Expertinnen und Experten, welche drei der neun Künstlerinnen und Künstler ihrer Meinung nach am erfolgversprechendsten sind. Anschließend stimmt das Publikum ab, wer Deutschland am 16. Mai beim 70. Jubiläum des Musikwettbewerbs in Wien vertreten wird.
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Diese 20 Expertinnen und Experten sitzen in der Jury
Wie der SWR mitteilt, sitzen unter anderem der schwedische ESC-Veteran Christer Björkman sowie der Schweizer Ex-DSDS-Gewinner Luca Hänni, der 2019 den vierten Platz belegte, in der Jury. Mit der ukrainischen Sängerin Ruslana ist auch eine frühere ESC-Gewinnerin mit dabei. Sie holte im Jahr 2004 mit "Wild Dances" den ersten Sieg für ihr Land. Außerdem entscheidet mit Thomas Thurner auch der Produzent des Vorjahres-Siegersongs "Wasted Love" aus Österreich mit, welche deutschen Acts den stärksten Song und Auftritt zu bieten haben.
Die komplette 20-köpfige Fachjury in der Übersicht:
- William Lee Adams (Großbritannien)
- Annabelle (Tschechien)
- Margaret Berger (Norwegen)
- Christer Björkman (Schweden)
- Carla (Frankreich)
- Wim Dehandschutter (Belgien)
- Destiny (Malta)
- Christian Ellegaard (Dänemark)
- Gohar Gasparyan (Armenien)
- Luca Hänni (Schweiz)
- Anca Lupes (Rumänien)
- Catherine Nothum (Luxemburg)
- Alex Panayi (Zypern)
- Diletta Parlangeli (Italien)
- Ruslana (Ukraine)
- Sanni (Finnland)
- Karl-Erik Taukar (Estland)
- Thomas Thurner (Österreich)
- Vaidotas Valiukevičius (Litauen)
- Roxie Węgiel (Polen)
Thorsten Schorn, der das "Deutsche Finale" am Samstag bei ARD kommentiert, sagt über den Vorentscheid in der Pressemitteilung: "Die musikalische Vielfalt ist riesig und das Publikum hat am Ende in der Hand, mit welchem Beitrag wir uns im Mai präsentieren. Alle neun Acts haben das Zeug dazu. Ich bin jetzt sehr gespannt, wer sich das Ticket nach Wien sichert."



