Der Ja-Sager - Di. 18.01. - kabel eins: 20.15 Uhr

Mehr als ein Komödiant: Jim Carrey wird 60

13.01.2022 von SWYRL/Jasmin Herzog

Wer einfach mal nicht "Nein" sagt, wird sehen, wie sich alles ändert. Jim Carrey macht es als "Der Ja-Sager" vor. Bei Kabel Eins steht die Komödie am Beginn eines großen Jim-Carrey-Abends zu dessen 60. Geburtstag.

Natürlich ist Jim Carrey mehr als nur ein Grimassenschneider. 60 Jahre alt wird der gebürtige Kanadier am 17. Januar. Kabel Eins widmet dem Schauspieler zu diesem Anlass einen Fernsehabend, der die ganze Bandbreite des Multitalents zeigt - von der recht profanen Komödie bis hin zur anspruchsvollen Satire.

Den Auftakt macht um 20.15 Uhr "Der Ja-Sager" (2008), in dem Carrey den frustrierten Bankangestellten Carl spielt. Sein Alltag macht es ihm bisweilen schwer, dem Leben etwas Positives abzugewinnen. Deswegen sagt er aus Prinzip zu allem "Nein". Beruflich zu Darlehensanträgen, privat zu diversen Einladungen. Carl will eben einfach nicht. Das soll aber keiner merken. Deswegen täuscht er vor seinen Freunden ein funktionierendes Sozialleben vor, während er auf dem Sofa liegt und seiner Verlobten nachtrauert, die ihn vor wirklich sehr langer Zeit verlassen hat.

Ein Selbsthilfeseminar, selbstherrlich geführt vom diabolisch dreinblickenden Terrence Bundley (Terence Stamp), befiehlt dem Miesmacher, ab sofort alle Möglichkeiten anzunehmen, die das Leben bietet. Was bedeutet: Carl soll künftig einfach "ja" sagen - und zwar zu allem. Er tut es, und sein Leben stellt sich auf den Kopf. "Der Ja-Sager" ist sicher eine Wohlfühlkomödie. Aber eben auch ein Film mit Charme und kluger Botschaft.

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Doku erinnert an Erfolge, Krisen und komplizierte Zeiten

Im Anschluss ab 22.30 Uhr zeigt Kabel Eins "Die Jim Carrey Story". Die Dokumentation erinnert ausführlich an die Erfolge des Schauspielers, aber auch an Krisen und komplizierte Zeiten. Versprochen wird ein Blick auf den "durchaus verletzlichen Menschen hinter der Fassade". Zu Wort kommen unter anderem Udo Kier, Ralf Schmitz, Mirja Boes und Bülent Ceylan.

Den Abschluss des Abends bildet "Die Truman Show", einer der erfolgreichsten Filme Carreys. Die Mediensatire von 1998 macht die im Zeitalter der Massenmedien zunehmend schwieriger werdende Unterscheidbarkeit von Realität und Fiktion zum Thema. Carrey spielt den Versicherungsagenten Truman Burbank, der jeden Morgen sein trautes Eigenheim und seine glücklich strahlende Frau verlässt, freundlich die Nachbarn grüßt und sich auf den Weg zur Arbeit macht. Er führt ein geregeltes Leben ohne größere Schwierigkeiten und Probleme.

Doch diese Welt hat einen Haken: Sie ist nicht echt. Das idyllische Örtchen Seahaven, das Truman zeit seines Lebens noch nie verlassen hat, ist in Wahrheit eine einzige Filmkulisse, die - bis auf Truman - ausschließlich von Schauspielern bevölkert wird. Er selbst ist der Held der "Truman Show", einer Daily-Soap, die seit 30 Jahren jeden Tag rund um die Uhr im Fernsehen ausgestrahlt wird. Nur Truman selbst ahnt nicht, dass jeder seiner Schritte von unzähligen Kameras überwacht wird.

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