007 First Light

Es werde Licht! Die ersten Stimmen zum James-Bond-Spiel "007 First Light"

26.05.2026 von SWYRL/Michael Eichhammer

Hat "007 First Light" die Lizenz zum Begeistern? Nach dem Ende des Embargos offenbarten sich die ersten Eindrücke der deutschsprachigen und internationalen Tester. Und der Tenor ist eindeutig ...

James-Bond-Filme gibt es viele, doch die Antwort auf eine spannende Frage blieben sie der Fangemeinde bis heute schuldig: Wie war der Kultagent eigentlich so in seinen jungen Jahren? Diese narrative Lücke schließt "007 First Light". Wenn man so will, ist das Action-Adventure von IO Interactive ein Prequel zu den bekannten Spionage-Filmen.

Ohne Zweifel ist das Game eines der am meisten erwarteten Titel des Jahres. "007 First Light" ist der erste interaktive Auftritt des ikonischen Agenten seit 14 Jahren und erscheint am 27. Mai für PS5, Xbox Series, PC sowie Switch 2. Das Review-Embargo fiel bereits am 26. Mai um 14:00 Uhr. Schon jetzt gibt es viele erste Eindrücke der Kritiker.

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Zeit für einen Neuanfang: Bond ist jetzt 26 Jahre alt

Über James Bond als 26-jährigen Jungspund schwärmt "Die Zeit": "Der beste Bond seit Langem." Die Idee, die Ausbildungszeit der späteren Ikone spielerisch darzustellen, nennt die Zeitung "eine grandiose Idee". Auch wird gelobt, dass man trotz des Action-Genres einen "Bond, der nicht nur prügeln darf" erlebt.

Das Spiele-Medium "GameStar" ist ebenfalls voll des Lobes: "Wir haben 14 Jahre lang auf ein neues Bond-Spiel gewartet, aber es war jede Sekunde wert." Das Spiel sei "ein Action-Feuerwerk vom Feinsten" und "das beste Bond-Spiel seit GoldenEye". Zwar orientiere sich das Spiel stilistisch stark an der "Hitman"-Reihe des Studios IO Interactive, doch sei das bekannte Konzept "an den richtigen Stellen um neue Ideen erweitert" worden. Das Fazit: Das Spiel sei nichts für Leute, die einen temporeichen Shooter erwarten. Stattdessen bietet "007 First Light" laut "GameStar" vielmehr "coole Agenten-Gadgets", Schleich-Passagen, Rätsel und den Charme des Schauspielers Patrick Gibson, der den jungen Bond verkörpert.

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"Lizenz zum Blockbuster-Hit"

Ebenfalls angetan von der Doppelnull sind die Kollegen von "GamePro": "Dieses James Bond-Spiel hat die Lizenz zum Blockbuster-Hit", titelt das Medium. Ein dickes Lob geht dabei auch an Darsteller Patrick Gibson, der im Test selbst im Vergleich zu seinen Leinwand-Vorgängern Sean Connery, Pierce Brosnan oder Roger Moore eine gute Figur macht.

Die Story bietet laut Test "viel Platz für actionreiche und unterhaltsame Bond-Momente, bei denen eskalierende Prügeleien und Explosionen zur Tagesordnung gehören", aber auch "ruhige, ernste und traurige Momente". Hervorgehoben werden auch einige überraschende Plot-Twists, die Spieler bei der Stange halten. Große, offene Missionen würden durch die Entscheidungsfreiheit wie eine Art "Hitman-Light-Version" wirken.

Anderes als bei der "Hitman"-Reihe darf man als James Bond aber auch Fahrzeuge lenken, wie sie auch in der Filmreihe zwingend dazugehören. Gleiches gilt für Bonds Affinität zum weiblichen Geschlecht, seine flotten Sprüche und die raffinierten Gadgets von Q - allen voran die vielseitige Q-Q-Watch, mit der Bond unter anderem Objekte hacken kann. Bemängelt wird im "GamePro"-Test ein wenig die Gegner-KI, die in den leichteren Schwierigkeitsgraden wenig Herausforderungen an die Spieler stellt.

Das beste Bond-Spiel seit "Goldeneye"?

Auch das Fachmedium "Heise" hat sich bereits in geheime Mission gestürzt. "Das beste Bond-Spiel seit 'Goldeneye' titelt die Redaktion. Die rund 20 Stunden lange Kampagne bleibt stets unterhaltsam, so der erste Eindruck. Daher dürfte das IO Interactive-Game "zweifellos der Start einer neuen Reihe" sein, so die Vermutung.

Während der junge Bond mitsamt seinem Darsteller gelobt wird, erscheint allerdings "das Böse weitgehend eindimensional und vorhersehbar", so Heise. Immerhin: "Der Gameplay-Mix aus Story-, Spionage-, Schleich- und Action-Abschnitten" sei "so gut ausbalanciert, dass man den Controller gar nicht mehr aus der Hand legen möchte".

"Zum Niederknien gut"

Nach "ein paar Pacing-Problemen" kommt "bald echtes Bond-Feeling auf", schreibt "IGN Deutschland". Gelobt wird unter anderem, dass es für die Aufgaben des jungen Bond meist "vier oder fünf verschiedene Ansätze" gibt und man die wählen kann, die der eigenen "Spielweise am ehesten entspricht".

Die "Inszenierung vieler Sequenzen" sei "absolut filmreif und sieht - Grafikpower vorausgesetzt - zum Niederknien gut aus, findet "IGN". Wenn man "das Haar in der Suppe" suche, wäre dies laut der Redaktion, dass manche Kapitel sehr lang sind und sich dies "etwas mühselig anfühlt", wenn es zu wenig Abwechslung gäbe. Alles in allem sagt die Redaktion zur Idee einer Trilogie: "Unbedingt machen!" Fazit: 8 Punkte von 10.

Das denkt die internationale Presse über den jungen 007

Mit einem Metascore von 88, basierend auf 51 Reviews für die PS5, legt der Agenten-Azubi bei Metacritic einen Start hin, der rührt und die Konkurrenz wach schüttelt. Fast gleich sieht es bei der PC-Version aus: 87 von 100 möglichen Punkten, basierend auf aktuell 24 Kritiken. Für die Xbox liegen noch keine Werte vor, ebenso wenig für die Switch 2-Version.

Der "Guardian" vergibt volle Punktzahl und nennt das Spiel das beste Bond-Game aller Zeiten: "Nobody has done it better" schreibt der Rezensent in Anspielung auf den Bond-Titelsong-Klassiker "Nobody does it better" aus dem Film "Der Spion, der mich liebte".

Auch "VGC" gibt 100 Punkte und schreibt von einem Meisterwerk. Das Spiel halte "alles, was James Bond sein sollte" ein. 100 Punkte gibt es auch von "Vice". Das Spiel sei das beste Bond-Spiel seit "GoldenEye" und biete auch im Vergleich mit den Filmen "eine der besseren Bond-Storys, die in den letzten Jahrzehnten erzählt wurden".

"Nur" 85 Punkte gibt es von "Jeuxvideo". Das Spiel "hält sich konsequent an ein straff inszeniertes Tempo, beeindruckt mit seiner visuellen Präsentation und unterhält mit scharf geschriebenen Dialogen", so das Medium. Dennoch habe man sich "von einem modernen Videospiel etwas mehr kreative Ambition im Gameplay sowie mehr spielerische Tiefe gewünscht", doch verzeihe man die Schwächen, weil man "eine ausgezeichnete Zeit" habe.

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