Dschungelkönig bei "Exclusiv"

Gil Ofarim wird gefragt, was er dem Hotelmitarbeiter sagen würde: "Hab' ich mir keine Gedanken gemacht"

12.02.2026 von SWYRL

Am Tag nach seiner Rückkehr aus Australien musste sich Gil Ofarim gleich mehrfach Interview-Fragen nach seiner Skandal-Vergangenheit stellen. Der umstrittene Dschungelkönig rang um Antworten - mal mehr, mal weniger auskunftsfreudig im Ergebnis.

Das Dschungelcamp 2026 hat er für viele überraschend mit der Krone des Siegers verlassen. Die Nachfragen zu seiner Skandal-Vergangenheit endeten für Gil Ofarim aber auch am Tag seiner Rückkehr nach Deutschland nicht. Bereits am Frankfurter Flughafen wurde der Musiker von einer RTL-Reporterin mit Interview-Aussagen jenes Leipziger Hotelmitarbeiters konfrontiert, der 2021 Opfer von Ofarims Falschbeschuldigung geworden war. "Ich enthalte mich und sage nichts mehr", war der Kommentar des Sängers.

Im Magazin "Punkt 12" rang ihm dann Moderatorin Katja Burkard jene Entschuldigung ab, die ihm seine Mitcamper im Dschungel nicht entlocken konnten. "Kannst du denn sagen: 'Es tut mir leid', was dem Markus W., dem Hotelmitarbeiter, durch dein Video widerfahren ist?", fragte Burkard. Ofarim erwiderte zunächst, er habe dies bereits persönlich und vor Gericht getan. Dann fügte er hinzu: "Ich kann mich nur wiederholen: Alles was da passierte und im Nachgang alles: Es tut mir leid!"

Der Interview-Tag war für den frisch gekürten Dschungelkönig damit noch nicht erledigt. Auch Rebecca Mir sprach ihn im Star-Magazin "Exclusiv" auf jenes Thema an, das die Öffentlichkeit so stark polarisiert. Die Moderatorin probierte es zunächst durch die Hintertür. Was denn sein größter Fehler in den letzten fünf Jahren gewesen sei? "Gut, das ist ja naheliegend: Die Art und Weise und das Video zu posten auf jeden Fall", antwortete der 43-Jährige. Er wisse, was er nun zu tun habe. Was das sei? "Ich habe etwas zu überweisen."

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Gil Ofarim über den Davidstern-Skandal: "Es ist alles nur 'hätte, hätte, Fahrradkette'"

Im Interview mit der "Zeit" hatte Markus W. unter anderem erklärt, er warte noch immer auf die 20.000 Euro Schadensersatz, die Ofarim zahlen muss. Zudem nahm er Anstoß an Ofarims im Dschungelcamp getätigten Andeutungen, im Verleumdungsprozess vor dem Landgericht Leipzig sei es zu fragwürdigen Vorgängen bei der Beweisaufnahme gekommen. Diese Aussagen habe er "fassungslos" zur Kenntnis genommen. Sein Eindruck: Ofarim habe sich im RTL-Dschungelcamp als Opfer inszeniert, "obwohl ich das bin".

"Fühlst du dich als Opfer?", nahm Mir offenkundig Bezug auf das Zeitungs-Interview. "Nein", erwiderte Ofarim, "ich spreche auch einfach nicht mehr darüber." Es tue ihm "leid für alle Beteiligten, was da war. Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen. Es ist alles nur 'hätte, hätte, Fahrradkette'", sagte er. Seine Gesprächspartnerin verblieb dennoch im Konjunktiv. Ob er das Video lieber nicht hochgeladen hätte - "oder erst gar nicht gedreht?" Die Antwort: "Wahrscheinlich, ja, nee, hätte ich nicht gemacht."

Schließlich wollte die "Exclusiv"-Moderatorin wissen: Wenn der Musiker dem Hotelmitarbeiter noch einmal begegnen würde, "was würdest du ihm sagen?" Eine Frage, die sich Gil Ofarim offenbar selbst noch nicht gestellt hatte: "Hab' ich mir keine Gedanken gemacht, weiß ich nicht", wiegelte er ab. Mir probierte es erneut: "Wenn ihr jetzt die Chance hättet, euch zusammenzusetzen, was würdest du ihm gerne sagen?" Ofarim gab zu verstehen: "Also wenn er's wollen würde, würde ich es machen, kein Problem." Dann wandte er den Blick nach vorn - und warb um eine neue Chance beim Publikum: "Ich bin nicht das, was geschrieben steht, ich fang' von vorne an, wirklich bei null."

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