13.02.2026 von SWYRL
Rapper werden und raus aus seinem Heimatort Kacken (an der Havel), mehr wollte Toni (Anton Schneider aka Fatoni) nie. Als Pizzabäcker in Berlin gelang ihm nur Zweiteres. Dann stirbt seine Mutter, er muss zurück in seine Heimat, die der verrückten Netflix-Serie ihren Namen gibt.
Schon von Kacken an der Havel gehört? Dem verschlafenen Örtchen mitten im brandenburgischen Nirgendwo? Wenn nicht, liegt es wohl daran, dass das Dorf fiktiv ist und lediglich die Kulisse für die neue deutsche Netflix-Serie gleichen Namens bietet. Im Gespräch dürfte Kacken trotzdem bald sein, denn so frei drehte der Streamer lange nicht bei einer seiner Produktionen. Die Serie "Kacken an der Havel" (ab Donnerstag, 26. Februar) ist gaga, absurd, voller verrückter Ideen, mit Situationskomik bis zum Abwinken.
Von seinem Heimatort wollte Toni (Anton "Fatoni" Schneider) eigentlich nichts mehr wissen. Die angestrebte Rap-Karriere in Berlin führte den Selbstzweifler in 18 Jahren jedoch lediglich in die Backstube eines Pizza-Lieferdienstes. Insofern kehrt der verlorene Sohn von Kacken geschlagen zurück, um seine Mutter zu beerdigen. Die Abschleppdienst-Betreiberin verendete beim Retten einer Ente: Erst stürzte sie von einem Baum, dann schlug ein Blitz in sie ein - oder kurz gesagt: "Sie wollte immer so sterben." Dieser absurde Tod ist nur ein erster Vorgeschmack auf den Wahnsinn, den die Kreativköpfe Alex und Dimitrij Schaad in "Kacken an der Havel" entfesseln.

