Im Podcast "Kaulitz Hills"

Kaulitz-Brüder sind enttäuscht von Merkel-Absage: "Das hätte man auch netter machen können"

27.05.2026 von SWYRL/Franziska Wenzlick

Angela Merkel hat Bill und Tom Kaulitz gekorbt. In ihrem Podcast erklärten die Tokio-Hotel-Stars nun, "richtig traurig" über die Worte der Altkanzlerin zu sein.

"Da haben wir mal so einen richtigen Korb bekommen diese Woche", seufzt Tom Kaulitz. In der aktuellen Ausgabe des Podcasts "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood" bedauern der 36-Jährige und sein Zwillingsbruder Bill, dass Angela Merkel einem Besuch bei ihnen unlängst öffentlich eine Absage erteilt hat. "Ist man jetzt danach noch Fan, nachdem man so eine Backpfeife kriegt?", fragt sich Tom.

In der vergangenen Woche hatte sich die frühere Bundeskanzlerin im "0630"-Podcast zu den Musikern geäußert. Auf die Frage, wie sie den Satz "In zehn Jahren habe ich die Kaulitz-Brüder ..." vervollständigen würde, antwortete Merkel: "... immer noch nicht im Podcast besucht".

"Wir kennen uns ja nicht persönlich. Wir haben immer nur über unseren Podcast und über ihr Büro versucht, irgendwie mal einen Kontakt aufzubauen", erklärt Tom Kaulitz nun. "Es kam ehrlich gesagt auch nie eine Absage, es kam einfach nie was zurück - also gar nichts." In Richtung seines Bruders stichelt der Tokio-Hotel-Gitarrist: "Jetzt hat sie dir mal richtig eingeschenkt. Ich glaube, sie hat ein Problem mit dir und nicht mit mir."

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"Ich habe ja auch immer so viel Werbung für sie gemacht"

Er sei "heartbroken" gewesen, gesteht Bill: "Ich war richtig traurig. Ich habe es gesehen und dachte so, das hätte man auch netter machen können." Es sei "erst mal gut", dass die CDU-Politikerin sich mit ihnen auseinandersetze, findet der Sänger. "Sie hat ja Humor. Sie ist ja eine Lustige, das fand ich schon immer gut. Und ich fand es auch immer gut, wie sie Sachen so mal mit einem Augenzwinkern und mal so ein bisschen frech sagt."

Er vermutet, dass Merkel "gar nicht unbedingt das so lostreten wollte, was sie jetzt losgetreten hat". Vielmehr glaubt Bill: "Das sollte nur so eine kleine, kecke, freche Antwort sein. Ich glaube, das ist für mich schmerzhafter, als es sein sollte." Gleichzeitig habe er sich "ein bisschen mehr Zuspruch und Dankbarkeit" erwartet, erklärt der Tokio-Hotel-Frontmann augenzwinkernd: "Weil ich habe ja auch immer so viel Werbung für sie gemacht, auch als sie noch Kanzlerin war. Und ich glaube, dass schon die ein oder andere Stimme auch auf mein Konto geht."

Er habe "ja auch viel Ärger bekommen in einer Zeit, wo ich gesagt habe, dass ich sie toll finde - wo andere gesagt haben, das geht ja gar nicht. Da erwarte ich eigentlich ein bisschen Loyalität." Einem möglichen "Wetten, dass..?!"-Besuch der Altkanzlerin könnte dies nun möglicherweise im Wege stehen, wie Bill nicht frei von Sarkasmus mahnt: "Wir hatten sie fest auf der Liste." Nun müssten er und Tom als neue Moderatoren der ZDF-Sendung "schauen, wie sie sich in anderen Interviews noch verhält", witzelt der Sänger.

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