Weniger naschen
Ein Keks als Belohnung fürs Aufräumen, ein Müsliriegel für die Pause in der Schule und bei den Großeltern wartet immer eine Tafel Schokolade. Schon als Kinder kommen wir ständig mit Zucker in Kontakt. Dabei ist längst klar, dass zu viel Süßes nicht gut für die Gesundheit ist - das wissen sogar viele Kinder.
© iStock/Prostock-StudioBitterer Nachgeschmack für die Gesundheit
Zu viel Zucker ist schlecht für die Zähne. Doch das ist nicht das einzige Problem. Er kann die Darmflora stören und möglicherweise Krankheiten wie Diabetes, Übergewicht oder Depressionen begünstigen. Außerdem trägt er zu Entzündungen im Körper bei. Das schwächt das Immunsystem und macht anfälliger für Infektionen.
© iStock/Nikola SpasenoskiNaschen: Weniger ist mehr
Für viele wäre ein Leben ohne Donuts, Schokolade oder Bonbons kaum vorstellbar. Süßes schmeckt einfach zu gut! Ab und zu ein Stück Kuchen ist auch kein Problem. Statt Süßigkeiten strikt zu meiden und irgendwann doch schwach zu werden, ist es sinnvoller, den Zuckerkonsum bewusst zu senken. Wie das gelingt, zeigen wir hier.
© iStock/itakdalee/itakdaleeZuckerfallen
Häufig essen wir nicht nur, weil wir hungrig sind. Auch Stress oder Langeweile können den Heißhunger wecken - vor allem auf Süßes. Viele nutzen Schokolade oder Kekse, um sich zu beruhigen, sich etwas Gutes zu tun oder Trost zu finden. Dieses Muster wird oft schon in der Kindheit geprägt. Bevor Sie automatisch zur Süßigkeit greifen, nehmen Sie sich einen Moment Zeit und hinterfragen Sie Ihr Verlangen.
© iStock/ajr_imagesSüße Gewohnheiten
Greifen Sie im Büro bei Stress automatisch zur Schokolade? Essen Sie unbemerkt eine ganze Tüte Bonbons, wenn Sie sich konzentrieren? Oder lindert Vanilleeis den Frust nach einem Streit mit dem Partner? Solche Situationen sind klassische Zuckerfallen - und ehe man sich versieht, gerät das Naschen aus dem Ruder.
© iStock/SeventyFourNeue Gewphnheiten finden
Sobald Sie erkennen, in welchen Situationen Sie zu Süßigkeiten greifen, können Sie neue Gewohnheiten aufbauen. Bei starkem Stress helfen oft entspannende Atemübungen. Andere profitieren davon, eine kurze Runde im Park zu drehen und den Kopf freizubekommen.
© iStock/brizmakerAlternativen
Jeder hat seine eigene Taktik, um der Lust auf Süßes zu widerstehen. Welche funktioniert, hängt von der Situation ab. Fühlt man sich abends einsam, kann ein Telefonat mit einem vertrauten Menschen guttun. Beim Serienmarathon sind knackige Möhren eine gute Alternative zu Naschereien.
© iStock/InspirationGPAblenkung
Es kann helfen, die Hände anderweitig zu beschäftigen. So entsteht erst gar nicht die Versuchung, zu Süßem zu greifen. Eine Option ist es, Stricken oder Häkeln auszuprobieren. Das lenkt ab und fordert gleichzeitig das Gehirn. Die Keksdose gerät so schnell in Vergessenheit.
© iStock/Elizaveta ElesinaDem Heißhunger davonlaufen
Sport und frische Luft können dabei helfen, weniger zu naschen. Ob Laufen, Schwimmen, Spazieren oder Radfahren - Bewegung lenkt ab und steigert das Wohlbefinden. Wer sich in seinem Körper wohlfühlt, sucht seltener Trost oder Belohnung in Schokolade.
© iStock/HarbucksZähne putzen
So einfach es klingt: Bei plötzlichem Verlangen nach Süßem hilft Zähneputzen. Danach schmecken Schokolade und Kuchen meist weniger verlockend. Eine Zahnpasta mit Pfefferminzgeschmack kann den Effekt noch verstärken und den Heißhunger weiter reduzieren.
© iStock/PeopleImagesBewusst einkaufen
Ein einfacher Trick: Lassen Sie süße Vorräte gar nicht erst entstehen. Kaufen Sie Naschereien nur in kleinen Mengen und nur dann, wenn Sie sie wirklich genießen wollen. Gibt es zu Hause keine Schokolade, Bonbons oder Kuchen, verliert selbst der stärkste Heißhunger an Bedeutung.
© iStock/Sergei GnatiukZur Wasserflasche greifen
Geduldig bleiben und Tee trinken - das kann wirklich gegen Heißhunger helfen. Wer regelmäßig Wasser oder ungesüßten Tee trinkt, kann das Verlangen nach Süßem besser kontrollieren. Also besser zur Wasserflasche greifen als zur Süßigkeiten-Schublade!
© iStock/Liudmila ChernetskaKlug Naschen
Wenn der Appetit auf Süßes kommt, lohnt es sich, bewusst zu genießen. Es muss nicht immer ein sahniger Pudding sein. Ein Joghurt mit frischen Früchten oder eine Götterspeise sind ebenfalls eine gute Wahl. Beides schmeckt lecker und enthält kaum Fett. Das gilt auch für Lakritze, Wein- und Fruchtgummis.
© iStock/Sergey KirsanovAus dem Vollen schöpfen
Wer schlau nascht, setzt nicht nur auf kleine Mengen süßes. Besser sind Snacks, die länger satt halten. Eine halbe Tüte Popcorn liefert zum Beispiel genauso viele Kalorien wie eine Handvoll Erdnüsse, sättigt aber länger.
© iStock/Julio RiccoStück für Stück genießen
Wenn Sie Schokolade oder andere Süßigkeiten genießen, dann bewusst. Lassen Sie jedes Stück langsam auf der Zunge zergehen. Nehmen Sie das Aroma intensiv wahr. Konzentrieren Sie sich auf den Moment. Oft macht dieses achtsame Naschen zufriedener, als gleich eine ganze Tafel oder Packung zu verzehren.
© iStock/nicoletaionescuJeden Tag ein bisschen
Verbieten Sie sich Süßes nicht völlig. Gönnen Sie sich lieber täglich eine kleine Menge. Legen Sie vorher fest, wie viel es sein soll. Am besten naschen Sie direkt nach einer Mahlzeit. So bleibt der Blutzuckerspiegel konstanter, da der Körper bereits Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate verwertet.
© iStock/Farknot_ArchitectSüße Siege
Wer diese Tipps umsetzt, kann sein Verlangen nach Süßem reduzieren. Doch Wunder sollte man nicht erwarten. Es ist unwahrscheinlich, dass Brownies plötzlich völlig uninteressant werden. Wichtiger ist es, realistische Ziele zu setzen und selbst kleine Erfolge zu schätzen. Etwa, wenn es bei einem Stück Kuchen bleibt, statt den ganzen Teller leerzuessen oder sich Nachschlag zu holen.
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