Ab kommendem Jahr

Nun plant auch Griechenland ein Social-Media-Verbot für Jugendliche

08.04.2026 von SWYRL

In Australien wird Kindern und Jugendlichen unter 16 bereits seit Dezember der Zugang zu TikTok, Instagram und Co. verwehrt. Nun zieht Griechenland nach. Dort soll ab 2027 ein Social-Media-Verbot für Unter-15-Jährige in Kraft treten.

Ab dem 1. Januar 2027 sollen Kinder und Jugendliche in Griechenland keinen Zugang mehr zu sozialen Medien erhalten. Wie der griechische Ministerpräsident Kyriakos Misotakis am Mittwoch bekannt gab, soll das Verbot zum Schutz junger Menschen unter 15 Jahren dienen.

Als Vorreiter beim Jugendschutz in Bezug auf Instagram, TikTok und Co. gilt Australien, das seit Dezember 2025 den Social-Media-Zugang für Unter-16-Jährige gesetzlich verbietet. Die australische Regierung nimmt mit dem Gesetz weder die Jugendlichen selbst noch deren Eltern in die Pflicht, sondern die Betreiber der entsprechenden Plattformen. Diese müssen sicherstellen, dass ihre User 16 Jahre oder älter sind - etwa mittels der Überprüfung von Ausweisdokumenten.

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Klare Mehrheit der Deutschen befürwortet Verbot

Einen ähnlich lautenden Antrag hatte vor einigen Wochen die CDU bei ihrem Parteitag in Stuttgart beschlossen, entlang der niedrigeren Altersschwelle von 14 Jahren. Demnach sollen Plattformbetreiber verpflichtet werden, "ein effektives und technisch belastbares Altersverifikationssystem einzuführen". Werde die Altersprüfung umgangen, sollen "empfindliche Bußgelder" verhängt werden.

Wie aus Zahlen hervorgeht, die das "ZDF-Politbarometer" im Februar vorlegte, scheinen auch viele Deutsche eine strikt durchgesetzte Altersgrenze zu befürworten. Nach einer repräsentativen Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen fand die Forderung von CDU und SPD, die Nutzung von Social Media für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren zu verbieten, breiten Zuspruch in der Bevölkerung. Demnach begrüßen 81 Prozent der Deutschen ein solches Verbot, nur 17 Prozent lehnen es ab. Laut ZDF gibt es für die Initiative Mehrheiten in allen Parteianhängerschaften und in allen Altersgruppen.

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