10.01.2026 von SWYRL
Zehn Jahre ist es her, dass Musiklegende David Bowie überraschend verstarb. Der damals 69-Jährige hinterlässt ein umfangreiches Werk, das bis heute nichts von seiner Relevanz eingebüßt hat. Ein andere Hinterlassenschaft suchen Fans hingegen vergeblich: ein Grab.
Am 10. Januar 2016 stand die Musikwelt in Schockstarre. Mit David Bowie war einer der einflussreichsten Pop- und Rock-Künstler aller Zeiten überraschend gestorben. Bowie hatte eine Krebserkrankung geheim gehalten. Erst zwei Tage zuvor, an seinem 69. Geburtstag, war sein, wie es sich herausstellen sollte, letztes Album "Blackstar" erschienen.
Der Tod seines Machers warf im Rückblick schnell ein neues Licht auf "Blackstar": Mit dem Album thematisierte er seinen Sterbenskampf auf die Art und Weise, die er am besten beherrschte: künstlerisch. Dass er zwei Tage, nachdem das Werk seinen Weg in die Welt gefunden hatte, ebendiese selbst verlassen hatte, passte fast schon zu perfekt in das Bild der ewigen Kunstfigur David Bowie. Er hinterließ eines der beeindruckendsten Gesamtwerke der Pop- und Rock-Welt.
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David Bowie interessierte sich für Buddhismus
Fans, die Bowies Ruhestätte einen Besuch abstatten wollen, werden jedoch nichts finden. Denn was Bowie nicht hinterlassen hat, ist ein herkömmliches Grab. Der Grund dafür liegt in Bowies Beziehung zu Spiritualität begraben: Die Asche des legendären Sängers wurde gemäß buddhistischer Riten verstreut - auf der Insel Bali. Zwar konvertierte Bowie nie offiziell zum Buddhismus, beginnend mit dem 19. Lebensjahr entwickelte er aber ein tiefgehendes Interesse an dem Glauben, das er nie verlor. Auch in seinen letzten Lebensjahren soll er regelmäßig einen buddhistischen Mönch konsultiert haben.
Das der Künstler, der für seine zahlreichen Verwandlungen bekannt war, sich für eine Religion interessierte, in der sich vieles um das Konzept der Wiedergeburt dreht, passt allzu gut. Unsterblich geworden ist der "Starman" aber ohnehin ganz ohne spirituelle Hilfe - denn seine Musik wird weiterleben.


