VOX-Hobbykochreihe

20 Jahre "Das perfekte Dinner": Das war die schlimmste Küchen-Katastrophe aller Zeiten

22.02.2026 von SWYRL/Jens Szameit

"Das perfekte Dinner" feiert 20-jähriges Bestehen. Anlass genug für einen Blick in die Historie des Erfolgsformats. Vor allem zwei spektakuläre Küchen-Kastastrophen wurden legendär.

Kleine Pannen am Herd tragen zum Charme der beliebten Vorabendreihe "Das perfekte Dinner" bei. Schließlich treten in der traditionsreichen VOX-Sendereihe in aller Regel keine Gastro-Profis an, sondern Hobbyköche wie du und ich.

Am Montag, 2. März, 19 Uhr, feiert dieses Erfolgsprinzip Geburtstag. Der Sender strahlt ein Jubiläumsspecial zu 20 Jahren TV-Küchendienst aus. Womöglich wird auch bei den Woche-Kandidaten Ees, Eik, Gunni, Moritz und Katrin nicht alles glattgehen. Doch - kleiner Geschichtsexkurs zum Jubiläum - ein Küchenunfall wie jener vor ziemlich genau 15 Jahren ist wahrscheinlich nicht mehr zu toppen.

Hobbyköchin Benson aus Essen erlebte im März 2011 ein Desaster, das so absurd anmutet, dass man fast einen Sketch dahinter vermutet.

Die Kandidatin richtet gerade im Essbereich den Tisch her, als aus der Küche ein ohrenbetäubender Lärm hereinbricht. Die Gastgeberin erschrickt, sogar die Kamera wackelt. Dann wird klar: In Besons Küche ist der Hängeschrank von der Wand gefallen.

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"Mein ganzer Abend ist ruiniert. Ich kann da nicht drüber lachen"

"Das hab ich schon kommen sehen", ist die erste geschockte Reaktion. Offenbar hatte sie schon bei der Anbringung geahnt, dass die Bohrlöcher zu groß für die Dübel sein könnten: "Ich krieg nen Tobsuchtsanfall gleich!"

In der kleinen Küchenzeile bietet sich dem VOX-Team ein Bild der Zerstörung. Das Geschirr liegt in Scherben, die Backofentür ist getroffen worden und zerborsten. Lakonischer Kommentar der Gastgeberin "Kartoffeln müssen beim Nachbarn gemacht werden. Suppe wird aus dem Topf gegessen." Krisenfester Pragmatismus in der Ruhrgebietsvariante.

Ähnlich legendär wurde nur 2014 das feuchte Desaster von Stefan aus Gummersbach. Während die Damen der Runde am gedeckten Tisch der Dinge harren, versuchen die beiden Männer in der offenen Küche, ein Bierfass anzustechen. Das Fass öffnet sich nach wenigen Schlägen - mit einer sprudelnden Fontäne gen Decke.

"Mein ganzer Abend ist ruiniert. Ich kann da nicht drüber lachen", stöhnt der biergeduschte Gastgeber, nachdem die Gäste mit vereinten Kräften die Flut gestoppt haben. "Ich kann noch zehn Jahre renovieren, aber das will kein Malermeister machen", schwant dem Pechvogel. Am Ende rückt die Mama mit Wischmopp und Lappen an, um das Schlimmste zu beseitigen.

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