20.03.2025 von SWYRL
Pünktlich zum Weltglückstag am 20. März zeigt der World Happines Report, wo die glücklichsten Menschen leben. Die vordersten Plätze in der Rangliste gehen wiederholt an skandinavische Länder. Deutschland landet noch vor den USA.
In Skandinavien ist es oft etwas kälter, in nördlichen Gebieten von Norwegen, Schweden und Finnland geht die Sonne in der Polarnacht teils monatelang nicht auf, und der Amazon-Bote kommt oft auch nicht überall schon am nächsten Tag. Dennoch leben in Skandinavien die glücklichsten Menschen, wie der Weltglücksbericht des Wellbeing Research Centre der Universität Oxford offenbart.
Demnach leben die glücklichsten Menschen in Finnland und das zum achten Mal in Folge. Dahinter folgen Dänemark, Island und Schweden. Ein ausschlaggebender Faktor für das empfundene Glück der Finninnen und Finnen seien vor allem die hochwertigen Gesundheits-, Bildungs- und Sozialsysteme.
Der World Happiness Report untersucht jedes Jahr die Zufriedenheit und empfundene Lebensqualität von Einwohnerinnen und Einwohnern zahlreicher Länder. Dabei fließen ebenso wissenschaftliche Tests ein wie die Gesundheit der Menschen oder die Wirtschaftsleistung des Landes mit in die Analyse.
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Deutschland vor den USA
Auf dem fünften Platz landen die Niederlande, gefolgt von Costa Rica auf Platz sechs, das zum ersten Mal unter den besten zehn vertreten ist. Die Schweiz und Österreich verlieren an Boden und landen auf den Plätzen 13 und 17. Deutschland konnte sich dagegen leicht verbessern und klettert von Platz 24 im Vorjahr auf Platz 22. Die USA erreichen mit Platz 24 die schlechteste jemals gemessene Platzierung. Der letzte Platz geht an Afghanistan.
Hilfsbereitschaft ist gestiegen
Ein erfreuliches Ergebnis der Studie lautet, dass die Menschen untereinander hilfsbereiter geworden seien. Eine höhere Hilfsbereitschaft sei vor allem durch Corona entstanden und seitdem geblieben. Unter anderem maßen die Forscherinnen und Forscher die Hilfsbereitschaft mit einem Experiment auf der Straße. Dazu legten sie eine Geldbörse auf den Gehweg. Die Zahl der Menschen, welche die Geldbörse anschließend zurückgaben, war viel größer, als von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erhofft. Auch hier zeigten sich die Finninnen und Finnen mit am hilfsbereitesten.