"Die Wollnys"

"Kann nicht auf heile Welt machen": Estefania Wollny gibt ihren Traum auf

27.09.2023 von SWYRL

Eigentlich sollte sie bald auf ihrer ersten großen Konzertbühne stehen. Stattdessen findet sich Estefania in "Die Wollnys" (RTLZWEI) zwischen Hunderten von Notfall-Hilfekisten wieder. Grund: Die Wollnys setzen sich mit aller Kraft für die Erdbebenopfer in der Türkei ein.

"Ich muss jetzt erst mal im Kopf klarkommen": erschöpfte Worte von Estefania Wollny. Mit großen Engagement hilft sie ihrer Mutter Silvia bei deren aktuellem Großprojekt: Das gewaltige Erdbeben, das am 6. Februar 2023 rund 500 Kilometer entfernt vom Wollny'schen Ferienhaus in Ilica bestürzende Zerstörung, Tod und Obdachlosigkeit hinterließ, motivierte sie zu einem Spendenaufruf auf Social Media. Das Resultat: Unmengen von Paketen treffen nach Abreise aus der Türkei im heimischen Ratheim ein, stapeln sich im Party-Bereich des Großfamilienhauses und müssen sortiert werden.

Eine körperlich und emotional sehr fordernde Aufgabe, an der auch Estefania in der aktuellen Doppelfolge "Die Wollnys" (mittwochs, 20.15 Uhr, RTLZWEI) fast zu scheitern droht. Da hat der angehende Popstar ("Unkaputtbar") schon aus Mitgefühl sein ersehntes erstes Konzert abgesagt ("Ich kann jetzt nicht einfach feiern und einen auf heile Welt machen") und muss sich auf eine Promo-Tour durch Elektrofachmärkte ("Der Kontakt mit den Fans ist unnormal schön") begnügen. Jetzt sitzt sie müde in der Ecke und muss sich von ihrer aktionistischen Mutter anblaffen lassen: "Immerhin hast du noch ein warmes Bett zum Schlafen."

Abonniere unseren Newsletter und wir versprechen, deine Mailadresse nur dafür zu verwenden.

Abonniere doch jetzt unseren Newsletter
Mit Anklicken des Anmeldebuttons willige ich ein, dass mir die teleschau GmbH den von mir ausgewählten Newsletter per E-Mail zusenden darf. Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und kann den Newsletter jederzeit kostenlos abbestellen.

Servet hält bei Silvia Wollny um Loredanas Hand an

Aber natürlich ist auch die übergroße Empathie einer Silvia Wollny begrenzt. Zumal sich noch ein weiterer Bedürftiger an sie wendet: Servet, der seiner Liebsten und Mutter seines drei Wochen alten Söhnchens Aurelio, Loredana, endlich einen "Verlobe-Antrag" machen möchte: "Ich habe gehört, dass man dazu in Deutschland die Eltern fragen muss." Silvia stimmt aus einleuchtenden Gründen zu: "Er ist zuvorkommend, lieb, hilfsbereit und kommt gut mit Loredana klar." Nur darf sie niemanden einweihen, nicht einmal Harald und erst recht nicht Schwiegersohn Peter ("Der ist ein Waschweib"): "Servet ist aufgeregt wie ein junges Küken."

Daher gelte es, aus dem geplanten Antrag eine Super-Überraschung für alle zu machen - und zuvor dicht zu halten. Als Silvia der immer misstrauischer werdende Harald jedoch auf die Schliche kommt und sie sich mit "Wir sind ja nie alleine" rechtfertigt, beklagt er sich: "Und im Bett?" Silvias Replik: "Da haste was anderes mit mir zu tun als zu diskutieren." Neben der menschlichen Tragödie im Erdbebengebiet und der entschlossenen Hilfe für die Opfer gibt es also noch Hoffnungsschimmer: eine junge, hoffentlich bald besiegelte Liebe - und eine ruppig-solide Variante, die sich auch jenseits aller Diskussion zu bewähren scheint.

Das könnte dir auch gefallen