04.04.2025 von SWYRL
2024 gab es in Deutschland rund 90.000 EInbrüche. Das entspricht einer Frequenz von jeder sechsten Minute. Doch nicht erschrecken: Mit wenigen Maßnahmen und dem richtigen Verhalten können Sie Ihr Zuhause vor Einbrecherinnen und Einbrechern schützen.
In Deutschland kommt es statistisch gesehen alle sechs Minuten zu einem Einbruch. Wie "t-online.de" exklusiv berichtet, wurde hierzulande im vergangenen Jahr rund 90.000 Mal eingebrochen. Das geht aus den Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft hervor.
Obwohl die Zahl der Einbrüche in etwa auf dem Niveau von 2023 liegt, ist die Summe an Entschädigungszahlungen, welche Deutsche Versicherungen bei Einbrüchen im letzte Jahr entrichten mussten, um 20 Millionen Euro auf insgesamt 350 Millionen Euro gestiegen, einem Plus von sechs Prozent. Dadurch stieg auch die durchschnittliche Schadenssumme pro Einbruch leicht von 3.600 Euro auf 3.800 Euro. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig es sein kann, sein Zuhause vor Einbrecherinnen und Einbrechern zu schützen.
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Notebooks, Smartphones und Kameras sind bevorzugte Beute
Insgesamt hat sich die Zahl der Einbrüche im Vergleich zu 2015 halbiert. Damals zählten die Versicherer noch 180.000 Einbrüche in Deutschland. Während der Corona-Pandemie kam es zu deutlich weniger Einbrüchen, 2021 lag der Tiefpunkt bei 70,000. Seitdem nehmen Einbrüche wieder zu. Diebinnen und Diebe hätten es laut "t-online.de" besonders auf leicht greifbare Beute abgesehen, die sich schnell wieder zu Geld machen lässt. Dazu gehörten insbesondere Notebooks, Handys und Kameras. Doch mit ein paar wenigen Maßnahmen, können Sie Ihr Zuhause vor Einbrecherinnen und Einbrechern schützen.
Am besten investiert in die Sicherheit seines Zuhauses, wer Querriegel oder zusätzliche Verriegelungen an Fenstern und Türen nachrüstet. Besonders, wer parterre wohnt, sollte entsprechende Verriegelungen in Betracht ziehen. Diese machen es Einbrecherinnen und Einbrechern deutlich schwerer, in ihre Wohnung oder ihr Haus zu gelangen. Brauchen diese erheblich länger, um Fenster oder Türen aufzubrechen, steigt für sie das Risiko, bei dem Versuch entdeckt zu werden. Je schwerer Sie es potenziellen Einbrechenden machen, desto unattraktiver wird ein Einbruch. Wer mehr investieren möchte, könnte auch Bewegungsmelder, Alarmanlagen oder Videokameras installieren.
Machen Sie es Eindringlingen nicht zu leicht
Ein Fester auf Kipp während Sie nicht zu Hause sind, ist eine Einladung für Einbrecherinnen und Einbrecher. Darum: Türen und Fenster geschlossen halten, wenn niemand da ist. Zudem gilt ein gekipptes Fenster aus Sicht der Versicherung als offen. Diese Fahrlässigkeit würde sich also negativ auf die Höhe der Entschädigungssumme auswirken.
Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit. Wenn Sie verreisen, sollten Sie die Rollladen nicht herunter lasen. Denn auch tagsüber heruntergelassene Rollladen sind ein Hinweis darauf, dass zumindest kurzfristig niemand in der Wohnung anzutreffen ist. Auch ein Briefkasten, der vor Post überquillt, kann ein Anzeichen dafür sein, dass wohl niemand zu Hause ist. Falls möglich sollten Sie einer Nachbarin oder einem Nachbarn für die Zeit, in der Sie verreist sind den Briefkastenschlüssel überlassen und sie oder ihn bitten, diesen regelmäßig zu leeren.
Vorsicht bei Social-Media-Posts
Nicht nur aus Gründen des Einbrecherschutzes sollten Sie zu Ihren Nachbarn ein gutes Verhältnis pflegen. Aber gerade wenn Sie nicht daheim sind, schaden ein paar offene Augen mehr nicht, die auf Ungewöhnliches oder Geräusche aus Ihrer Wohnung aufmerksam werden können. Tauschen Sie sich mit Ihren Nachbarn aus. So erfahren diese auch, wann Sie im Urlaub sind und umgekehrt.
Im digitalen Zeitalter informieren sich Einbrecherinnen und Einbrecher tatsächlich auch in den sozialen Medien über potenzielle Opfer. Ein Urlaubsfoto auf Instagram oder Co zu teilen, zeigt zwar, dass Sie gerade eine schöne Zeit haben, aber Kriminellen auch, dass am Abend niemand zu Hause sein wird. Wenn Sie Ihre Urlaubsfotos nicht erst auf dem Rückweg posten möchten, sollten Sie zumindest versuchen, die Ortungsfunktion zu deaktivieren. Diese ist meist in den Mediadaten Ihrer geposteten Bilder enthalten. Und wer das weiß, weiß auch, wo Sie sich im Moment des Hochladens aufgehalten haben.