04.04.2025 von SWYRL
Seit Daniel Craigs Abschied als James Bond im Jahr 2021 ist es im 007-Universum still geworden. Die Nachfolgefrage ist nach wie vor ungeklärt. Nun hat Ex-Bond Pierce Brosnan verraten, wen er sich gut als neuen Bond vorstellen könnte.
Wer wird der nächste James Bond? Diese Frage beschäftigt Filmfans, seitdem Daniel Craig 2021 in einem denkbar tragischen letzten Auftritt seiner Paraderolle Lebwohl sagte. Die Frage nach dessen Nachfolger rückte zuletzt ein bisschen in den Hintergrund. Ursache war der Kauf der Kreativkontrolle über das 007-Universum durch Amazon. Doch nun dreht sich das Kandidatenkarussell wieder - und zwar wegen eines Ex-Bond-Darstellers.
Pierce Brosnan, der zwischen 1995 und 2002 im Auftrag seiner Majestät unterwegs war, machte sich gegenüber "Yahoo Entertainment" für Aaron Taylor-Johnson als 007 stark. "Ich denke, er wäre sehr gut", lobte Brosnan den 34-Jährigen, mit er 2009 beim Drama "The Greatest" zusammenarbeitete. "Dieser junge Mann kam ans Set und nahm den Raum ein, füllte ihn mit Leidenschaft und Energie", erinnerte sich Brosnan zurück. "Also ja, ich denke, wenn er die Rolle wollte und sie bekäme, wäre er großartig."
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Kritik am Bond-Universum: Pierce Brosnan pflichtet Helen Mirren bei
Der Brite Aaron Taylor-Johnson wurde 1990 geboren. Seinen Durchbruch als Schauspieler feierte er 2005 durch seine Rolle als Prosper in "Herr der Diebe". Superhelden-Fans dürften Taylor-Johnson aufgrund seiner Rolle als Pietro Maximoff / Quicksilver in den Marvel-Filmen "The Return of the First Avenger" (2014) und "Avengers: Age of Ultron" (2015) kennen. 2017 wurde er mit dem Golden Globe als bester Nebendarsteller für sein Engagement im Thriller "Nocturnal Animals" ausgezeichnet. Im Kino war der 34-Jährige zuletzt in "Kraven the Hunter" und "Nosferatu - Der Untote" zu sehen.
Zuletzt hatte sich Pierce Brosnan am Rande der Premiere seiner neuen Serie "MobLand" kritisch über das James-Bond-Franchise geäußert. "Es gibt eine gewisse Welt und einen gewissen Bewegungsspielraum innerhalb des Rahmens, den [Bond-Schöpfer und Autor] Ian Fleming abgesteckt hat", reagierte er auf Vorwürfe seiner "MobLand"-Kollegin Helen Mirren, das Konzept der Bond-Reihe sei untrennbar mit Sexismus verbunden. "Es wird immer einen Konflikt geben", sagte Brosnan, der allerdings betonte, sich bislang nicht persönlich mit Mirren über das Thema ausgetauscht zu haben.