"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!"

Nichts für schwache Nerven: Der RTL-Dschungel ist alles andere als ruhiges Campen im Grünen

13.01.2023 von SWYRL/Marina Birner

Erneut wagen sich zwölf mehr oder minder Prominente in den RTL-Dschungel. Es geht wieder nach Australien. Was für die einen "wie bei den Pfadfindern früher als Kind" ist, ist für die anderen ein Albtraum. Was erwartet die Kandidaten wirklich im Dschungelcamp?

Auf den ersten Blick erinnert das Setting ein wenig an die Arena des Science-Fiction-Abenteuers "Die Tribute von Panem", in der Auserwählte bei den "Hungerspielen" um den Sieg und um ihr Leben kämpfen. Im RTL-Dschungel geht es natürlich nicht um Leben und Tod. Aber: Die zwölf Teilnehmer von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" haben es mit den Unwägbarkeiten einer rauen Natur zu tun. Sie treffen auf ihnen bislang unbekannte, teils wenig gesellige Tiere.

Nichts für schwache Nerven also. Denn im australischen Dschungel, von RTL als der gefährlichste von allen "gepriesen", geht es auch ansonsten äußerst minimalistisch zu. Leckeres Essen und andere Annehmlichkeiten des zivilisierten mitteleuropäischen Lebens sind hier außen vor. Schließlich soll die vertretene deutsche B- und C-Prominenz vor den Augen des geneigten Fernsehpublikums tunlichst an ihre Grenzen geführt werden. Leiden macht Quote, lautet das Prinzip. Was also wartet zwischen Feldbetten und feuchten Schlafsäcken noch alles auf die Stars und Sternchen?

Das große Lagerfeuer in der Mitte des Camps lässt manche instinktiv an den lieblichen Klang einer Gitarre und an das Klirren von Bierflaschen denken. Im Dschungelcamp dient es jedoch primär dazu, das Wasser aus dem nahegelegenen Wasserfall oder Teich abzukochen, schließlich soll sich niemand Keime einfangen oder gar verdursten. Nahe der Gold Coast im Osten Australiens ist es bei eher subtropischen Temperaturen eben nicht zwingend notwendig, sich an den Flammen zu wärmen. Während die Teilnehmenden tagsüber bei durchschnittlich 29 Grad schwitzen dürfen, kühlt es nachts immerhin auf 20 Grad Celsius ab. Das Klima ist jedoch bei Weitem nicht die einzig Herausforderung für Claudia Effenberg und Co.

Bei Gigi Birofio (23) beispielsweise lassen sich jedenfalls noch keine Zweifel erkennen: "Ich habe nur Angst vor Mama und Gott. Gib mir einen Buckelwal oder Tiger, ich zerstöre alles." Ob das die anderen ähnlich sehen? Für Papis Loveday (45) müsse er in die Bresche springen, da das Model nach eigener Aussage eine hartnäckige Schlangenphobie hat. Man wird sehen, was in dieser Hinsicht auf die Kandidaten wartet ...

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Zwischen Ranger, Ärzten und Pschologen

Auch wenn immer mal wieder etwas anderes im Netz behauptet wird, klar ist: Den Promis fehlt es an jeglichem Luxus, und der Camp-Aufenthalt ist weit weg von einer Auszeit im Grünen: Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen mit einem Plumpsklo vorliebnehmen und sind für dessen - nennen wir es - "Instandhaltung" selbst verantwortlich. Falls es mal kritisch wird: Ein Arzt und ein Psychologe sind rund um die Uhr vor Ort und einsatzbereit. Immerhin wimmelt es im australischen Dschungel nur so vor Kriechtieren.

Da ist gute Vorbereitung essenziell: Kurz vor dem Einzug werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von einem Ranger über Verhaltensregeln aufgeklärt. Er warnt sie vor möglichen Risiken und Gefahren und lehrt sie alles Notwendige über die Flora und Fauna im und rund um das Camp. Immerhin haben die Camper mit Claudia Effenberg eine selbst ernannte Therapeutin an ihrer Seite: "Vielleicht muss ich den einen oder anderen im Camp therapieren, schätze ich mal ganz frech, denn ich habe eine gewisse Lebenserfahrung und bin eine starke Persönlichkeit und Powerfrau", so die 57-Jährige selbstbewusst im Interview mit RTL zum Staffelstart.

Pfadfinder-Ausflug oder Überlebenskampf?

Die erste wirkliche Hürde ist der kräftezehrende Fußmarsch, den die Promis vom Hubschrauberlandeplatz durch den schier undurchdringbaren Busch bis zur Lagerstätte zurücklegen müssen. Cosimo Citiolo (41) gibt sich im RTL-Interview noch ganz gelassen: "Wenn die Tiere und Insekten tanzen wollen, dann bin ich gern dabei." Aber womöglich warten auf dem Weg noch ganz andere Herausforderungen.

Um die Reality-TV-Stars zumindest etwas bei Laune zu halten, ist es ihnen erlaubt, zwei Luxusgegenstände mitzunehmen und fünf Zigaretten pro Tag zu rauchen. Sollte jemandem trotz der Annehmlichkeiten irgendwann die Hutschnur platzen, sind die Teilnehmenden dazu angehalten, ihren Frust nicht an der Natur auszulassen. Rücksicht wird großgeschrieben. "Im Camp werden nur Produkte verwendet, die hundertprozentig umweltverträglich und von der australischen Naturschutzbehörde genehmigt sind", lässt RTL wissen.

So umweltverträglich die Produkte sind, so einfach ist es leider auch um die Versorgung bestellt. Die Camperinnen und Camper fristen ihr Dasein vor laufender Kamera bei Reis und Bohnen. Nur, wenn man eine der Dschungelprüfungen erfolgreich absolviert, kann man für die gesamte Gruppe für kulinarischen Genuss sorgen. Neben Wissens- und Sportprüfungen sind die Essens-Prüfungen unter den Promis gefürchtet. Markus Mörl (63) spricht das aus, was alle denken: "Natürlich würde ich mir auch Wissensprüfungen oder Rechnen zutrauen, aber wer isst schon gerne Kotzfrucht oder Känguruschleim oder was es dort alles an Leckereien gibt."

Am Freitag, 13. Januar, um 21.30 Uhr, startet bei RTL das TV-Event, RTL zeigt täglich Zusammenfassungen der Ereignisse des Vortages. "Das große Finale" findet am Sonntag, 29. Januar, 22.15 Uhr, statt. Mit dabei sind: Cecilia Asoro, Tessa Bergmeier, Gigi Birofio, Cosimo Citiolo, Lucas Cordalis, Claudia Effenberg, Verena Kerth, Papis Loveday, Jolina Mennen, Markus Mörl, Jana Pallaske und Djamila Rowe. Letztere ersetzt Martin Semmelrogge, bei dem es Visa-Probleme gegeben haben soll. Wer folgt dem Vorjahres-Sieger Filip Pavlović und besteigt den Thron im Dschungel? Moderiert wird das Dschungelcamp 17-mal live von Sonja Zietlow und Dschungel-Neuling Jan Köppen.

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