Heino
Damals noch ohne Brille: So sah Heino auf einer seinen ersten Autogrammkarten aus. Doch mit welcher Brille ist er in seinem Personalausweis abgebildet? Welcher TV-Star sang als Kind vor 49 Jahren gemeinsam mit Heino "Jenseits des Tales"? Wir präsentieren ungewöhnliche Bilder und Fakten aus Heinos über 60-jährigen Karriere ...
© ZDF / Privatbesitz HeinoWie Heino wirklich heißt ...
Heino erlebte eine typische Nachkriegskindheit in Trümmerdeutschland. Eigentlich heißt er Heinz Georg Kramm, doch nur seine Mutter nannte ihn beim kompletten Vornamen. Den "Heino" verdankt er der Wortschöpfung seiner Schwester.
© ZDF / Privatbesitz HeinoDer Vater und der Krieg
Prägende Figur für Heino (links, Bild aus dem ZDF-Porträt "Mensch Heino!", 2018) und seine Schwester Hannelore war Mutter Franziska. Sein Vater Heinrich, ein Zahnarzt, starb im Krieg. Das Talent für die Musik könnte von Heinos Großvater stammen, der Organist am Kölner Dom war.
© ZDF / Privatbesitz HeinoWas vom Bäcker übrig blieb ...
Auf Wunsch der Mutter machte Heino (links) ab 1952 eine Bäckerlehre, im Anschluss eine Ausbildung zum Konditor. Nachdem danach seine Karriere als Musiker begann, übte er den Beruf nie mehr aus. Vor einigen Jahren wurde in Bad Münstereifel aber ein "Heino Café" eröffnet.
© ZDF / Privatbesitz Heino"Das war ein Singen in dem ganzen Heere ..."
Seinen ersten großen Hit "Jenseits des Tales" veröffentlichte Heino 1966. Beim Text von Börries von Münchhausen, er stammt etwa von 1907, wurde dabei auf die vierte Strophe verzichtet, die manchen Einschätzungen zufolge Hinweise auf unterdrückte Homoerotik enthalte.
© NDRDer Entdecker
Weißblondes Haar, Sonnenbrille: So kannte man Heino schon vor Jahrzehnten. Dieses Bild zeigt ihn mit seinem Entdecker: Ralf Bendix (rechts), der 1957 selbst mit dem "Babysitter Boogie" erfolgreich war.
© Getty Images/Peter BischoffBrille? Heino!
Seit über 50 Jahren tritt Heino nur noch mit Sonnenbrille auf. Er trägt sie dem eigenen Bekunden nach auch zu Hause und nachts beim Autofahren. Auch in seinem Personalausweis ist Heino mit Sonnenbrille abgebildet. Ein Zugeständnis, das wohl sonst niemand in Deutschland erhalten hat.
© Hannes Magerstaedt/Getty ImagesWer ist das?
Der anhimmelnde Blick dieses damals neunjährigen Mädchens galt ... natürlich ... Heino. Sie sang zusammen mit dem Schulchor "Sonntagskinder" mehrfach mit Heino, unter anderem in diesem Video von 1974. Wer die junge Dame noch nicht erkannt hat: Es handelt sich um die Entertainerin Anke Engelke.
© YoutubeDer erste Rückzug
Im Jahr 1979 heiratete Heino seine Hannelore. Nachdem sie im Jahr 2004 einen Herzinfarkt erlitt, wollte Heino seine Karriere beenden, um nur noch für seine Frau da zu sein. Doch schon nach einer Weile der Zweisamkeit bat sie ihn, auf die Bühne zurückzukehren.
© Hannes Magerstaedt/Getty ImagesDer DSDS-Ausflug
2015: In der zwölften Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" nahm Heino in der Jury neben DJ Antoine, Mandy Capristo und Dieter Bohlen Platz. Zur Erinnerung: Sieger der Staffel wurde Severino Seeger.
© RTL / Stefan GregorowiusLeg dich nicht mit Heino an
Heute hält sich Heino in Sachen Sport eher zurück. "No Sports. So halte ich es seit 30 Jahren", erklärte er einmal. Früher hingegen machte er intensiv Karate. "Bis zum schwarzen Gürtel, erster Dan. Was man nicht alles tut, wenn man jung ist."
© SonyLieder seiner Heimat
Im Laufe seiner Karriere verkaufte Heino weit über 50 Millionen Alben, neben klassischer Volksmusik und Schunkel-Schlager gab es zwischendurch auch immer wieder kleine Experimente. Zuletzt etwa das Album "Lieder meiner Heimat" (2023), auf dem Heino bekannte Partyschlager-Hits wie "Das rote Pferd" oder "Layla" nachsang.
© Telamo/WarnerHeino singt Klassik
Immer nur Volksmusik und Schlager? Nein: Heino ist seit jeher ein großer Verehrer von klassischer Musik und tritt auch regelmäßig mit entsprechenden Bühnenprogrammen auf. Zuletzt gab er mehrere Kirchenkonzerte, bei denen er sakrale Lieder von Bach, Beethoven, Brahms und Mozart sang.
© Getty Images/Andreas RentzHeino und Hannelore
Heino und Hannnelore, bis zuletzt unzertrennlich. Am 8. November 2023 starb die österreichische Sängerin und Schauspielerin nach langer Krankheit in Kitzbühel - einer der schwersten Momente im Leben von Heino, für den seine Hannelore über Jahrzehnte die wichtigste Bezugsperson war.
© Getty Images/Andreas RentzHeino - Karamba, Karacho, Kult!
Mit seiner inzwischen verstorbenen Schwester Hannelore besucht Heino in der RTL-Doku "Karamba, Karacho, Kult!" das Grab der Mutter.
© RTLHeino - Karamba, Karacho, Kult!
In der neuen Doku stellt der Schlagerstar klar: "Ohne meine Mutter gäbe es mich nicht und den Heino nicht, als Musiker." An Weihnachten im Jahr 1948 hatte sie ihm ein besonderes Geschenk gemacht: ein rotes Akkordeon. Obwohl die Familie sich das Instrument eigentlich nicht leisten konnte, lag es dann plötzlich doch unter dem Weihnachtsbaum - zur großen Freude des kleinen Heinz. Seine Mutter habe das Instrument monatlich abbezahlt, um ihrem Sohn seinen großen Wunsch zu erfüllen.
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