Mobile Gaming

So erschreckend teuer wird "Resident Evil" auf dem iPhone

27.09.2023 von SWYRL

Vollmundig spricht Apple beim iPhone 15 Pro von der "besten Mobile Gaming Plattform der Welt" und einer "Next-Level"-Erfahrung. Untermauern sollen diesen Anspruch prominente Titel wie "Assassin's Creed: Mirage" oder das "Resident Evil 4"-Remake und "Resident Evil: Village". Die Spiele haben allerdings ihren Preis.

Apple spricht mit seinen neuen iPhone-15-Pro-Modellen offensiv Spieler und Spielerinnen an - und bezeichnet seine Smartphones vollmundig als "beste Mobile Gaming Plattform der Welt".

Die Grundlage für so viel Selbstvertrauen bildet der neue A17-Pro-Chip im Inneren des iPhone 15 Pro und Pro Max. Der 6-Kern-Prozessor hat zwei Hochleistungs- und vier Effizienzkerne, ist erstmals im 3-Nanometer-Verfahren hergestellt und soll rund 10 Prozent schneller sein als der Vorgänger A16 Bionic, der nun in der "normalen" Version des iPhone 15 zum Einsatz kommt. Laut Apple ist der A17 der mit Abstand schnellste und zugleich sparsamste Chip der gesamten Branche.

Beim neuen Grafik-Chip - "dem größten Redesign in der Geschichte von Apple GPUs" - mit 6 Kernen verspricht Apple gar 20 Prozent Leistungszuwachs gegenüber dem Vorgänger bei höherer Effizienz. Besonders stolz ist man zudem auf das Hardware-beschleunigte Raytracing - ein Feature, das unter anderem Konsolen wie die Xbox Series X/S und die PlayStation5 sowie modernen PC-Grafikkarten bieten. Lichtreflexionen sehen damit deutlich realistischer aus.

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App-Preis von "Resident Evil" der blanke Horror?

Spiele, die die Gaming-Fähigkeiten der Smartphones ausreizen sollen, wurden ebenfalls bereits angekündigt. So plant Ubisoft, im ersten Quartal 2024 eine iOS-Version des kommenden "Assassin's Creed: Mirage" zu veröffentlichen. Deutlich früher, vermutlich zu Halloween, will Capcom das Remake von "Resident Evil 4" und den aktuellen Ableger der Horror-Reihe, "Resident Evil: Village", für das iPhone 15 Pro und iPads mit M1-Chip veröffentlichen.

Der Download der Apps ist zunächst kostenlos und beinhaltet eine Demo-Version. Wer das ganze Abenteuer via In-App-Kauf freischalten möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Laut der US-Seite "Kotaku" verlangt Capcom rund 60 Dollar dafür - so viel wie einst für die Konsolen-Fassung bei Release. Zweifelsohne ein neues Level bei der Preisgestaltung - aber kein Wunder: Während der Tokyo Game Show beklagte Capcom-Präsident Haruhiro Tsujimoto unlängst, dass die Preise für hochwertige Videogames seiner Meinung nach ohnehin zu niedrig wären - gleichzeitig die Entwicklungskosten jedoch explodieren würden. Man liege aktuell um den Faktor 100 über dem Niveau der NES-Ära, die 1983 begann.

Technik, die ihren Preis hat

Apples neue Smartphone-Generation ist seit 22. September erhältlich: Der Einstiegspreis des iPhone 15 Pro mit 128 GByte Speicher liegt bei 1.199 Euro, das iPhone 15 Pro Max verkauft Apple ab 1.449 Euro, aber mit 256 GByte. Bei den Top-Modellen mit 1 TByte Speicher sind 1.829 beziehungsweise 1.949 Euro fällig. Als Farben stehen bei den Pro-Modellen nun Titan Schwarz, Titan Weiß, Titan Blau und Titan Natur zur Auswahl.

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