Tag 5 im Dschungelcamp

"Kann schreien und Sterne holen!" Ariel beißt und kreischt sich bei der Dschungelprüfung durch

28.01.2026 von SWYRL/Simone Deckner

Endlich keine Reis- und-Bohnen-Diät mehr! An Tag 5 im Dschungel gelang Dschungelküken Ariel das, womit niemand mehr gerechnet hat: Sie ergatterte tatsächlich ein paar Sterne in der Prüfung. Gil Ofarim sprach am Lagerfeuer über einen erhofften Neuanfang, doch nicht nur Stephen Dürr zeigte sich äußerst skeptisch.

Wie heißt es doch? Totgesagte leben länger. Dass Camp-Krawallschwester Ariel (22) bei ihrer vierten Dschungelprüfung in Folge tatsächlich mit vier Sternen zurückkehrt, darauf hätte im Camp wohl kaum jemand sein mittlerweile müffelndes T-Shirt verwettet. Umso größer der Triumph für die Schweizerin: "Jetzt habe ich es denen bewiesen und auch den Leuten da draußen, die nicht an mich glauben und denken, ich kann nur rumschreien. Ich kann nämlich auch schreien und Sterne holen", freute sie sich. Sogar Erzfeindin Eva rang sich ein Dankeschön ab.

Zuvor hatte Ariel sich durchs vergleichsweise harmlose "Dschungelprüfungs-Bähro" unter der Erde gekämpft. Dort warteten so gefährliche Tiere wie Tauben, Echsen und Mehlwürmer auf das Camp-Küken. Ausgerechnet bei den Schlangen wirkte Ariel am wenigsten panisch - am Ende ergatterte sie vier Sterne. Warum die Zuschauer sie immer wieder wählen, leuchtete der Schweizerin jedoch nicht ein: "Wo ist mein Welpenschutz? Ich bin doch kein Gil! Er hätte es verdient zu leiden", machte die Reality-TV-Bekanntheit erneut klar, wie wenig sie von manchem ihrer Mitcamper hält.

Erzfeindin Eva Benetatou hatte Ariel eingangs noch angeschrien: "Ich möchte nicht mehr von dir beleidigt werden, mein vierjähriges Kind guckt sich diese Sendung an!" Eine Aussage, die nicht nur bei Sonja Zietlow für Verwunderung sorgte: "Ich dachte gar nicht, dass wir so junge Zuschauer haben", so die Moderatorin. Zietlow und ihr Moderationskollege Jan Köppen mussten an Tag 5 ohnehin überraschend improvisieren, als plötzlich die Technik ausfiel und das Bild einfror: "Ein Krokodil hat das Kabel angeknabbert", scherzte die 57-Jährige - und Köppen setzte nach: "Selbst das Filmchen hat keinen Bock mehr aus Ariel." In den Sozialen Medien wurde das Duo für seine Schlagfertigkeit gefeiert.

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Gil Ofarim hofft auf Neuanfang

In der Nachtschicht öffnete sich Gil Ofarim gegenüber Stephen Dürr. Als der Schauspieler wissen wollte, ob der gefallene Sänger mit so viel Aufmerksamkeit für seine Dschungelcamp-Teilnahme gerechnet habe, verneinte er: "Dieser Hass, diese Anti-Haltung, das hätte ich nicht gedacht." Ofarim weiter: "Meine Teilnahme hier ist kontrovers. Man muss heutzutage so aufpassen, was man sagt, man wird schnell gecancelt." Er habe aber "noch etwas zu erledigen", plane einen Neuanfang. In einem Jahr wolle er wieder mit seiner Band auf der Bühne stehen.

Stephen Dürr beurteilte Ofarims Aussagen skeptisch. Bislang könne er nicht erkennen, dass Gil geläutert aus der ganzen Sache herausgehe. "Ich glaube nicht, dass der Dschungel für Gil ein Neuanfang sein kann, wenn er nicht das Essenzielle macht, was alle von ihm erwarten", so der Schauspieler. In der nächsten Prüfung tritt Ofarim erneut mit Eva Benetatou und Ariel an - sofern die Schweizerin nicht erneut aus "moralischen Gründen" das Handtuch wirft, wie sie es an Tag 3 tat.

Mit ihrem Boykott sorgte sie für mächtig Aufregung unter ihren Mitcampern, die wahrlich kein gutes Haar mehr an der jungen Teilnehmerin ließen: TV-Bauer Patrick Romer gab sich angefressen: "Sie beleidigt jeden die ganze Zeit. Die persönlichen Grenzen sind ihr egal." Simone Ballack polterte: "Die ist eiskalt berechnend. Du musst bei ihr aus der Schussbahn gehen. Ich habe keinen Bock, mit der Krieg zu bekommen." Und für Eva Benetatou schien das - sagen wir mal - ungewöhnliche Verhalten von Ariel nur einen Grund zu haben: "Die will nur Showtime!"

Allerdings waren das Tuscheln am Lagerfeuer wenig subtil: "Ich finde es beschämend, was ihr macht! Das ist peinlich und bodenlos", wehrte sich Ariel und beschwerte sich im Dschungeltelefon bitterlich darüber, dass "über 50-jährige Leute" hinter ihrem Rücken über sie ablästern.

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