02.04.2025 von SWYRL/Rupert Sommer
Freiheit: Wie wichtig sie wirklich ist, wird meist dann erst deutlich, wenn man sie verliert. Der ZDF-Wissenschaftsjournalist Mirko Drotschmann beleuchtet im zweiten Teil seiner auf drei Episoden angelegten Doku-Reihe den Freiheitsbegriff - von der Antike bis heute.
Im zweiten Teil der sonntäglichen ZDF-Doku-Reihe "Terra X: Was die Welt besser macht" nimmt sich der Wissenschaftsjournalist Mirko Drotschmann nach dem Thema Frieden in der Vorwoche nun des oft gar nicht so leicht zu fassenden Konzepts der Freiheit an. Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Kunstfreiheit, freie Berufswahl ... - Man kennt diese Rechte im Alltag, verkennt allerdings oft, dass sie hart erkämpft sind und immer wieder bedroht werden. Für einen geschichtlichen Rückblick nimmt Drotschmann in seiner kleinen Kulturgeschichte der Freiheit die Entwicklung von der Antike bis heute in den Blick.
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Wie weit reicht die demokratische Freiheit wirklich?
So wertvoll das Ideal der Freiheit auch ist - ihren wahren Wert spürt man bedauerlicherweise oft immer erst dann, wenn die Freiheit in Gefahr ist. Und friedvoll war das Ringen um sie nie: Im Namen der Freiheit focht die Menschheit wiederholt brutale Kämpfe aus. Gerade Revolutionsbewegungen, die zur Emanzipation von Unterdrückern führen sollen, mündeten nicht selten in blutiger Gewalt. Drotschmann versucht auch zu analysieren, wie sich der Freiheitsbegriff, der zentral für das Verständnis moderner Demokratien ist, immer wieder veränderte. So fußte in der Geschichte noch lange der Kampf um Bürgerrechte auf der Unterdrückung von Frauen und oft sogar auf Sklaverei.
Abgeschlossen wird die Reihe "Terra X: Was die Welt besser macht", eine Woche später, am Sonntag, 13. April, mit einem Beitrag über Gerechtigkeit.