30.01.2026 von SWYRL
Von wegen royales Traumleben: Charlotte Casiraghi, die Tochter von Caroline von Monaco, schüttet in einem Buch ihr Herz aus - und findet deutliche Worte zu der Rolle, in die hineingeboren wurde.
Diese Worte dürfte man in der monegassischen Königsfamilie mit Argwohn beäugen: In ihrem ersten Buch "La Fêlure" kritisiert Charlotte Casiraghi, die Tochter von Caroline von Monaco, ihr Leben als Teil der royalen Familie aufs Schärfste. "Man hat mich oft auf ein Bild auf Hochglanzpapier reduziert, auf ein privilegiertes Traumleben", beklagt die Autorin laut "Bild" bereits im Vorwort.
Die ihr qua Geburt verliehenen Privilegien seien für sie durchaus eine Belastung, wie sie teilt: "Sie sind mein Glück, doch ich empfinde keinerlei Stolz darauf, da ich von ihnen profitiere, ohne dass sie das Ergebnis irgendeines Verdienstes wären." Ihr wahres Ich komme dagegen kaum zur Geltung, bedauert die 39-Jährige: "Alles, was mir wirklich wichtig ist - meine Überzeugungen, meine Persönlichkeit -, sieht kaum jemand durch dieses verzerrte Bild."
Durch ihre exponierte Rolle werde Casiraghi dazu gezwungen, "Stereotype zu verkörpern", beklagt sie in ihrem Buch. Dazu müsse sie "akzeptieren, dass mein Privatleben den absurdesten Kommentaren ausgesetzt ist". Dadurch habe ihr Selbstbewusstsein gelitten. Die 39-Jährige, die seit Kindheitstagen in der Öffentlichkeit steht, hatte laut eigener Aussage "oft das Bedürfnis, zu schreien: Ich bin nicht die, für die ihr mich haltet."


