13.03.2026 von SWYRL
Der Frühling naht - und die ersten Eisdielen haben schon geöffnet. Mancherorts reicht allerdings bereits der Blick aufs Preisschild für eine Abkühlung.
Viele Eisdielen sind schon geöffnet und dank mildem Frühlingswetter auch gut besucht. Im vergangenen Jahr kostete eine Kugel Eis hierzulande laut dem Portal "Coupons.de" im Schnitt 1,81 Euro. Dabei gab es regionale Unterschiede, vielerorts wurde die Zwei-Euro-Marke schon geknackt. Und wie sieht es in diesem Jahr aus? Ein Blick durch die Eisdielen der Republik verrät es.
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Nordrhein-Westfalen: Bis zu 3,70 Euro für eine Kugel Pistazie
In Düsseldorf ist die Kugel Eis im Schnitt 30 Cent teurer geworden, wie die "NRZ" berichtet. Demnach kostet eine Kugel Eis im Eiscafé Roma jetzt 1,90 Euro anstatt 1,70 Euro im Vorjahr. Bei Gelato49 muss man schon tiefer in die Tasche greifen, eine normale Kugel Eis kostet hier 2,20 Euro, 20 Cent mehr als 2025. Premiumsorten wie Pistazie sind für 3,70 Euro zu haben.
Im Eiscafé Stella D'oro am Heumarkt in Köln bleibt der Preis dagegen unverändert. Wie schon in den letzten beiden Jahren wird hier die Kugel Eis nach wie vor für zwei Euro angeboten.
In Berlin bleibt das Eis teuer
Auch in der Hauptstadt verzichten einige Eisdielen darauf die Preise anzuheben, dafür verharren sie aber auf einem hohen Niveau. So kostet eine Kugel Eis sowohl in dem Eiscafé Summertime Ice Cream als auch im KiezEis laut "Chip.de" 2,50 Euro und damit so viel wie im Vorjahr.
In Baden-Württemberg ziehen die Preise an
In Baden-Württemberg haben sich dieses Jahr rund die Hälfte der Eisdielen für eine Preiserhöhung von 10 bis 20 Cent entschieden, wie der SWR berichtet. Vergleichsweise günstig ist die Kugel Eis mit 1,80 Euro in Tuttlingen und Heidenheim, in Heidelberg zahlt man 2,20 Euro. Deutlich teurer ist es in der Landeshauptstadt. Im Eiscafé Mica am Kronprinzplatz in Stuttgart kostet die Kugel jetzt 2,50 Euro und damit 20 Cent mehr als im letzten Jahr. In Heilbronn kostet die Premium-Sorte Pistazie mit 3,80 Euro sogar zehn Cent mehr als in Düsseldorf.
Im Osten bleibt es günstig
In Deutschland gibt es bei den Eispreisen ein leichtes Gefälle zwischen West und Ost. Gerade in ländlicheren Regionen ist die Kugel Eis deutlich günstiger zu haben. So kostet laut "Chip.de" eine Kugel Eis in Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt im Eiscafé San Marco 1,60 Euro. In Fürstenberg in Brandenburg sind es ebenfalls nur 1,60 Euro, die man im Eiscafé InnFernow für eine Kugel bezahlen muss. Beide Eiscafés behielten die Preise aus dem Vorjahr.
Große Unterschiede in Bayern
Große Preisunterschiede gibt es in Bayern, wie der Eiskugel-Index von "Antenne Bayern" für die jeweiligen Regionen zeigt. Am teuersten ist eine Kugel in Oberbayern. Hier zahlt man im Schnitt 2,04 Euro. In Unterfranken sind es dagegen nur 1,69 Euro pro Kugel. Insgesamt kostet eine Kugel Eis in Bayern durchschnittlich 1,83 Euro. Am günstigsten ist Eis unter anderem in der Manufaktur Eiskönigin in Königsberg in Unterfranken, mit 1,50 Euro pro Kugel. Das teuerste Eis gibt es laut "Antenne Bayern" in München in der Gelateria - Lorenzo Corno für 2,70 Euro pro Kugel.
Gestiegenen Lebensmittel- und Personalkosten
Die Eispreise in Deutschland sind vor allem wegen höherer Preise für Milch und Zucker gestiegen, den Hauptzutaten für Eis. Häufig müssen sich Eisdielenbetreiber mit gestiegenen Personalkosten auseinandersetzen. Doch auch höhere Mieten, gerade in Innenstädten, sind ein Faktor. Ebenso schlagen sich gestiegenen Energiepreise auf den Kugelpreis nieder, denn Eis muss ständig gekühlt werden.


