28.05.2026 von SWYRL
Nach Sony, Microsoft und Nintendo zieht Valve nun nach und erhöht die Preise für seinen Handheld-PC Steam Deck deutlich. Das Topmodell ist nun ähnlich teuer wie eine PlayStation 5 Pro.
Der Gaming-Handheld Steam Deck OLED kostet ab sofort deutlich mehr - Hersteller und Plattformbetreiber Valve hat die Verkaufspreise für beide Modelle spürbar angehoben. Für die Version mit 512 Gigabyte Speicher werden nun 780 Euro fällig, zuvor waren es 570 Euro. Das Topmodell mit einem Terabyte Kapazität schlägt mit 920 Euro zu Buche, bislang lag der Preis bei 680 Euro. Wochenlang war das Gerät gar nicht lieferbar.
Als Ursache nennt Valve in einer offiziellen Mitteilung auf der Steam-Plattform gestiegene Kosten für Speicherchips und Lagerhaltung sowie Belastungen in den globalen Lieferketten, unter denen die gesamte Branche leide. Technisch habe sich am Produkt nichts geändert, beteuert das Unternehmen - man zahle also schlicht mehr für dasselbe Gerät. Valve stellte in Aussicht, die Kundschaft über mögliche Veränderungen der Lage zu informieren.
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Dämpfer für Steam Machine
Die Preisrunde dämpft auch Erwartungen an künftige Valve-Hardware: Für die angekündigte Steam Machine und den Steam Frame hat der Konzern noch keine Preise kommuniziert. Die durch den KI-Boom entstandene Speicherkrise und hohe Bauteilkosten erschweren die Kalkulation für Hardware-Hersteller erheblich.
Und Valve ist kein Einzelfall: Sony hat zuletzt die dritte Preiserhöhung der PlayStation 5 seit ihrem Start im Herbst 2020 angekündigt - ein normales Gerät kostet seit April 650 Euro, 100 Euro mehr als bisher. Das Pro-Modell schlägt mit 900 Euro zu Buche. Microsoft zog bereits im vergangenen Jahr nach und erhöhte die Preise für Xbox Series X und S um je 50 Euro. Nintendo wiederum hebt ab September den Einstiegspreis der Switch 2 von 470 auf 500 Euro an.


