06.01.2026 von SWYRL
Ein junger Kandidat überrascht Moderator Günther Jauch bei "Wer wird Millionär?" mit einer Reise in die Vergangenheit. Der 69-Jährige kann sich zuerst an nichts erinnern und vermutet einen Schwindel - doch dann präsentiert Leonard Sträter den Fotobeweis.
"Wer wird Millionär?"-Kandidat Leonard Sträter aus Münster hat mit seinem Auftritt in der "3-Millionen-Euro-Woche" für Furore gesorgt. Der 25-Jährige konfrontierte Moderator Günther Jauch in der Sendung mit einer Geschichte aus seiner Vergangenheit: "Zwei Kumpels von mir wohnen in Ihrer alten Wohnung in Münster", so Sträter.
Der 69-jährige Jauch ist erst unbeeindruckt und erklärt: "Wissen Sie, wann ich da gewohnt habe? Im Alter von null bis drei Jahren! Ich habe gar keine Erinnerung an Münster", wiegelt er ab. Nach kurzer Überlegung fällt ihm dann aber doch ein, dass er "in der Nähe des Schlossgartens" einst seinen Stoff-Elefanten verloren habe.
Die Neugier des Journalisten ist dennoch geweckt: "Waren es bescheidene Verhältnisse oder war es ein Luxus-Penthouse?", will er über seine erste Bleibe wissen. Der Kandidat bestätigt, dass es sich um eine "überschaubare" Wohnung handele, kennt aber die genaue Zahl der Zimmer nicht. Seine Bekannten hätten ihm aber erzählt, dass Günther Jauch dort geboren worden sei. Der Moderator stellt schmunzelnd klar: "Es war schon im Krankenhaus."
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Kandidat bringt Fotobeweis mit
Als die Regie dann ein Foto von Sträter einblendet, zeigt sich Günther Jauch aber doch überrascht: Das Bild zeigt einen alten Schlüsselbund mit Namensschild: "Dr. Jauch". Sträter: "War Ihr Vater Doktor?" Jauch: "Ja! Das gibt's nicht! Das muss doch ein Fake sein, oder? Die Eigentümer der Wohnung haben jetzt noch den Schlüssel von meinem Vater von vor 67 Jahren?", fragt er nach - noch immer ungläubig.
Leonard Sträter verrät, dass er das Foto von der Tochter der ehemaligen Jauch-Vermieter nur über viele Umwege erhalten habe und es sich vermutlich nur um die Kellerschlüssel zur Wohnung handele. "Habe ich da im Keller gewohnt, oder was?", kalauert Jauch. "Jetzt müssten mir eigentlich die Tränen kommen", sagt der 69-Jährige, der stattdessen lachen muss, sich dann aber für die "tolle Geschichte" bei dem Kandidaten bedankt.
Leonard Sträter schafft es bis auf 16.000 Euro und kann mit Glück im Finale am Freitag um den Hauptgewinn von drei Millionen Euro erneut antreten - und vielleicht dann noch mehr Details zur ersten Wohnung von Günther Jauch erzählen.
Junge Bestatterin quizzt bei Günther Jauch
Bestatterin Alida Nezamzadeh Kermani (24) sicherte sich am Dienstag 32.000 Euro fürs Finale. Jauch hatte zuvor starkes Interesse an ihrem ungewöhnlichen Beruf gezeigt: "Wie viel bekommt man für 500 Euro beim Bestatter? Ein Kopfkissen?", neckte der Moderator die Kandidatin, die schlagfertig konterte: "Herr Jauch, da müssen Sie mal in Ruhe zu einem Vorsorgegespräch vorbeikommen."
Kulturpädagogin Emely Enders erspielte 16.000 Euro. Beim gleichen Stand steht Rentnerin Christine Kruse, die Amateur-Weltmeisterin im Online-Pokern ist, und am Mittwoch weiterspielen darf. Der jüngste Teilnehmer hatte am meisten Pech: Nelio Stelli (18) fiel auf 500 Euro, nachdem er bei der 16.000-Euro-Frage trotz Unsicherheit auf einen Joker verzichtet hatte.



