31.01.2026 von SWYRL
Inzwischen sind alle reich und berühmt. Doch auch Stars waren einmal jung und brauchten schnelles Geld.
Sie waren jung und brauchten das Geld: Ob am Drive-In-Schalter bei "McDonald's", als Hausmeister oder als Werbefigur - auch die Stars hatten die skurrilsten Nebenjobs, als sie noch keine Stars waren. Von Brad Pitt im Hühnchenkostüm bis Johnny Depp beim Kugelschreiberverkaufen: Es hat halt jeder mal klein angefangen.
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Die Zeitungsjungen und Kugelschreiber-Verkäufer
Ja, auch ein Johnny Depp musste sich seinen Superstatus erst hart erarbeiten. Und er hat dabei ganz unten angefangen. Bei seiner wilden Vergangenheit mit Drogen und Alkohol hätte wohl niemand gedacht, dass der Star aus der "Fluch der Karibik"-Reihe Kugelschreiber am Telefon verkauft hatte. Schwer vorstellbar auch der Karrierestart von Brad Pitt: Vor seinem Durchbruch in Hollywood arbeitete er für die Fast-Food-Kette "El Pollo Loco". Allerdings nicht in der Küche. Als überdimensionales Hühnchen verkleidet, lief er durch die Straßen und machte Werbung. Außerdem chauffierte Pitt für Geld Stripperinnen zu ihren Auftritten.
Mit Brad Pitts beruflichen Anfängen bemerkenswert vergleichbar sind die von Hugh Jackman und Megan Fox. Der australische Schauspieler musste sich als junger Mann ebenfalls in ein Kostüm zwängen, um sich seine Brötchen zu verdienen. Vor seiner Schauspiel-Karriere trat der "Wolverine"-Star als Clown bei Kindergeburtstagen auf. "Transformers"-Darstellerin Fox hatte dagegen offenbar eine Vorliebe für Obst. Sie arbeitete als junge Frau für eine Smoothie-Bar, für die sie sich zu Werbezwecken in eine riesige Banane - pardon- in Schale werfen musste.
Er zog sich vor seiner Schauspielkarriere für Geld nicht um, sondern aus: Seit "Magic Mike" ist weithin bekannt, wie sexy sich Channing Tatum auf der Bühne ausziehen kann. Was jedoch wenige wissen: Das Drehbuch zum Film basiert auf den eigenen Erfahrungen des Schauspielers. Vor seiner Zeit als Hollywood-Star war er tatsächlich Stripper.
Zugeknöpfter durfte sich Tom Cruise bei seinen ersten Jobs geben, doch auch er musste klein anfangen. Bevor er mit "Top Gun" abhob, verdingte er sich als Zeitungsjunge für das "Courier-Journal" aus Louisville, Kentucky. Geschadet hat es ihm nicht, Cruise, der in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, gehört seit den 1980er-Jahren zu den Bestverdienern Hollywoods.
Auch George Clooney hat längst ausgesorgt für einen sorgenfreien Lebensabend. Seine Karriere beim Film startete der Schauspieler und Regisseur vergleichsweise spät, weshalb er sich etwas länger als manch andere Kollegen mit banaleren Jobs über Wasser halten musste: etwa als Damenschuh-Verkäufer, Versicherungsvertreter und als Arbeiter auf einer Tabak-Plantage in Kentucky.
Fast Food-Verkäufer: Renner unter den Nebenjobs
Fast Food scheint der Renner unter den Nebenjobs zu sein. "Queen of Pop" Madonna, die seit Jahren auf eine gesunde Ernährung achtet, verkaufte in ihrer Jugend fettige Donuts. Amy Adams hatte sich dagegen auf Burger und Pommes verlegt, die sie als Mitarbeiterin der amerikanischen Kette "Hooter's" an Mann und Frau brachte. Vom Verdienst leistete sich die Schauspielerin ein Auto. Inzwischen zählt sie zu den A-Promis in Hollywood.
Aber auch beim Fast-Food-Giganten "McDonald's" fanden einige Stars ein Zuhause - oder zumindest einen Geldgeber. James Franco steht beispielsweise offen zu seiner Pommes-Vergangenheit. Damals saß er am Drive-In-Schalter, und noch heute blickt er voller Nostalgie auf diese Zeit zurück. Franka Potente dagegen, die mit 17 bei "McDonald's" anfing, merkte schnell, dass Fast-Food nicht ihr Ding ist. Die Schauspielerin, die mit "Lola rennt" ihren Durchbruch hatte, schwört inzwischen auf Bio und Tofu.
Auch Chris Pratt hat Gastro-Erfahrung: Bevor er als Schauspieler durchstartete, lebte der "Guardians of the Galaxy"-Star auf der Insel Maui am Strand, wie er im Podcast "Smartless" erzählte. Damals arbeitete er in einem Restaurant der von "Forrest Gump" inspirierten "Bubba Gump Shrimp"-Kette. Nicht Fisch, sondern Pizza servierte Eva Mendes. Die "The Place Beyond the Pines"-Darstellerin jobbte als Teenager für die Kette "Ciao" in einer Shopping-Mall in Kalifornien, um ihr eigenes Geld zu verdienen.
Mit Burgern, Pommes oder Donuts hatte Mariah Carey als junge Jobberin nichts am Hut. Dafür mit Hüten im wörtlichen Sinne. Die Sängerin arbeitete vor ihrem Durchbruch und dem schnell folgenden Aufstieg zur Pop-Queen als Garderoben-Mädchen in Manhattan, als die sie hinter anspruchsvollen Damen und Herren her räumen musste.
Wie Carey, Franco und Madonna heute zu ihren Anfängen als Brötchenverdienern stehen, sei dahingestellt. Victoria Beckham jedenfalls vergeht ihr ohnehin seltenes Lachen, wenn sie an ihren Nebenjob zurückdenkt. In der BBC-Sexualkunde-Show "Body Matters" trat das ehemalige Spice Girl im Sperma-Kostüm auf und fuhr auf Rollschuhen durchs Studio. Inzwischen verdient sie als Mode-Ikone und Designerin ihr Geld.
Von Tellerwäschern zu Millionären
Auch bei Matthew McConaughey dauerte es ein Weilchen, bis er auf der großen Schauspielbühne auftauchte: Nach der Highschool reiste der Oscar-Preisträger erst mal für ein Jahr nach Australien - dort spülte er in einem Nebenjob Geschirr, in einem anderen mistete er Hühnerställe aus.
Nicht vom Tellerwäscher, sondern vom Friseur zum Millionär schaffte es Danny DeVito. Auch wenn man es seinen eigenen Haaren nicht mehr ansieht: Schauspiellegende verdiente sich als junger Mann sein Geld mit Haareschneiden. Haare und manch andere menschlichen Hinterlassenschaften aufzuräumen, das war die Aufgabe Gwen Stefani. Bevor sie als Musikerin erfolgreich wurde und dann zum Stil-Vorbild einer ganzen Generation wurde, verdingte sie sich mit einem weniger angesehenen Job: als Reinigungskraft bei einer Fast-Food-Kette.
Emilia Clarke war dagegen schon im Entertainment-Geschäft tätig, lange bevor sie in "Game of Thrones" auf riesigen Drachen ritt und sich als Sarah Connor mit dem "Terminator" durchballerte. Allerdings war die Branchen-Nische längst nicht so schillernd wie die Schauspielerei: Die Britin arbeitete in ihrer Jugend für einen Caterer, unter anderem bei einem "Metallica"-Konzert. Nicht schillernd, dafür laut wird es bei dem Job damals zugegangen sein.
Christopher Kolumbus und ein Hausmeister
Finanziell unabhängig zu sein, war Barbara Schöneberger immer wichtig. Deswegen war sie sich auch für keinen Nebenjob zu schade: "Ich war als Handy verkleidet und hab Zettel verteilt!", erinnerte sie sich bei "Maischberger". Nur ein Kostüm sei noch schräger gewesen: "Ich bin als Christopher Kolumbus herumgelaufen und hab gesagt: 'Christopher Kolumbus hat Amerika entdeckt, aber wir entdecken für sie neue Märkte'."
Entdeckt hatte Schöneberger das Fernsehen für sich, genauso wie Günther Jauch. Doch auch er musste sich vor seiner Karriere als Moderator seine Brötchen anderweitig verdienen. Der beliebte Quiz-Master der Sendung "Wer wird Millionär?" arbeitete während seines Studiums nebenbei als Hausmeister. Auch das will sich im Kopf nicht so recht zu einem Bild formen: Günther Jauch. der knarrende Türen ölt oder defekte Leitungen montiert. Wo ist bei diesem Thema der rettende Joker?



