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"Dune: Part Three": Das ist über den dritten Teil der "Dune"-Reihe bekannt

31.08.2025 von SWYRL

In Hollywood wird nicht lange gefackelt. Kaum entpuppte sich "Dune: Part Two" als Erfolg, wurden schon Pläne für einen weiteren Film geschmiedet. Seit Juli laufen nun die Dreharbeiten zu "Dune: Part Three". Was über die Sci-Fi-Produktion sonst noch bekannt ist.

Es wurde endlich gut. Nachdem mehrere Versuche entweder ganz gescheitert waren (ein geplantes Mega-Projekt des chilenischen Kultregisseurs Alejandro Jodorowsky) oder an den Kinokassen floppten (David Lynchs "Der Wüstenplanet"), legte Denis Villeneuve 2021 mit "Dune" (31. August. 20:15 Uhr, ProSieben) eine künstlerisch adäquate Interpretation des gleichnamigen Romankolosses von Frank Herbert vor. Und weil der Film sowie sein Nachfolger "Dune: Part Two" auch kommerziell immens erfolgreich waren, wurde schon bald die Produktion eines dritten Teils in Angriff genommen. Das liegt im Franchise-Mechanismus Hollywoods begründet, demnach Sequels und Prequels und Spin-offs gedreht werden dürfen, sollen, müssen, solange der Vorgänger genug Geld eingespielt hat. Aber auch in der Mammut-Vorlage, die immerhin aus mehr als 20 Romanen und etlichen Erzählungen besteht.

"Dune" ist also eine Kuh, die noch reichlich Milch im Euter hat, und so wird in Hollywood gerade eifrig weiter gemolken. Die Dreharbeiten zu "Dune: Part Three" haben just begonnen. Mit der Veröffentlichung eines Bildes von einer Wüstenlandschaft - es dürfte den Wüstenplaneten darstellen - am 9. Juli hatte Legendary Pictures den Produktionsstart angekündigt. "... auf einer Reise in das Land, in dem wir ohne Fußspuren wandeln", lautete zum Bild ein Text, der dem Roman "Der Herr des Wüstenplaneten" entnommen ist. Es ist der zweite, 1969 erschienene Teil aus der ersten, von Herbert noch selbst verfassten "Dune"-Trilogie. Der Band dient "Dune: Part Three" als Vorlage und erzählt vom Kampf Paul Altreides gegen Neider und Verschwörer zwölf Jahre, nachdem er zum Herrscher des Universums aufgestiegen ist und seither als Prophet und Gott Muad'Dib verehrt wird.

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Never change a winning team

Damit auch der dritte "Dune"-Film ein Erfolg wird, dafür sollen - getreu dem Motto "Never change a winning team" - dieselben Kreativen vor und hinter der Kamera sorgen. Auf dem Regiestuhl hat nach den ersten beiden Teilen wieder Denis Villeneuve Platz genommen. Es soll sein letzter Ausflug zum Wüstenplaneten sein, ein weiteres Mal wäre "ungesund", verriet er im Januar dem Magazin "The Wrap". Dass mit seinem Ausscheiden nicht gleich auch die Filmreihe endet, dafür will er sorgen, indem er genug Spuren für einen weiteren Film legt. Und das vermutlich auch als Drehbuchautor, als der er einmal mehr an der Seite von Jon Spaihts ("Darkest Hour") fungiert. Der Reihe treu bleibt auch der Filmkomponist Hans Zimmer, der für "Dune" einen Oscar gewonnen hat. Dagegen wurde Kameramann Greig Fraser - auch er bekam für den ersten Teil einen Oscar - durch Linus Sandgren ("La La Land") ersetzt.

Die tragenden Rollen werden Berichten zufolge erneut Timothée Chalamet als Paul Atreides, Rebecca Ferguson als dessen Mutter Lady Jessica sowie Zendaya in der Rolle der Fremin Chani Kynes spielen. Mit von der Partie sollen auch wieder Javier Bardem (Stilgar), Josh Brolin (Gurney Halleck), Jason Momoa (Duncan Idaho), Florence Pugh (Princess Irulan) und Christopher Walken (Imperator Shaddam IV.) sein. Zu den Neuzugängen gehören Nakoa-Wolf Momoa, seines Zeichens Sohn von Jason Momoa, und Ida Brooke. Sie verkörpern die Zwillingskinder von Paul Altreides und Chani, die sogenannten "Kinder des Wüstenplaneten". Eingeführt wird außerdem ein Charakter namens Scytale, ein Meister der Gestaltwandler, die genetisches Material manipulieren können. Für die Rolle ist angeblich Superstar Robert Pattinson im Gespräch.

Messlatten liegen hoch

Mit dem "The Batman"-Darsteller bekäme die "Dune"-Reihe also ein weiteres Zugpferd vorgespannt. Davon braucht sie eine Menge, denn die Messlatten - die kommerzielle und die künstlerische - liegen hoch. Die kommerzielle: Der erste Teil setzte weltweit mehr als 410 Millionen Dollar um - ein Top-Ergebnis, das von der Fortsetzung mit weit über 700 Millionen Dollar sogar übertroffen wurde. Dass Teil drei wieder auch die Kritiker überzeugen könnte, dafür ist die Beteiligung Denis Villeneuves schon ein erstes Anzeichen. Nicht nur, weil der kanadische Regisseur zu den besten seiner Zunft gehört. Sondern auch, weil er ein Mindestmaß an Qualität als Bedingung für sein kreatives Mitmischen erklärt hatte: Wenn er jemals "Dune 3" machen werde, sagte er im März 2024 dem Magazin "Empire", dann nur, "weil er besser sein wird als der zweite Teil." Man darf also guter Dinge sein. Am 17. Dezember 2026 soll "Dune: Part Three" in den deutschen Kinos starten.

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