10.01.2026 von SWYRL/Rachel Kasuch
Mit "Greenland 2" ist Gerard Butler aktuell wieder im Kino zu sehen. Für den Actionstar wurde die Fortsetzung des Postapokalypse-Thrillers zu einer der körperlich forderndsten Erfahrungen seiner Karriere.
In "Greenland 2" setzt sich die Geschichte der Familie Garrity fort, die nach dem verheerenden Kometeneinschlag ihre sichere Zuflucht verlassen muss. Auf der Suche nach einem neuen Zuhause führt ihr Weg durch ein zerstörtes, postapokalyptisches Europa - geprägt von extremen Bedingungen, gesellschaftlichem Zerfall und moralischen Entscheidungen. Im Zentrum stehen der Kampf ums Überleben und die Hoffnung auf einen Neuanfang.
Schon früh habe er gelernt, durchzuhalten, erzählt Hauptdarsteller Gerard Butler im Gespräch mit der Agentur Teleschau. Seine Resilienz habe sich bereits in jungen Jahren entwickelt - vor allem durch den Sport. "Ich war extrem ehrgeizig, ich wollte immer gewinnen", sagt der Brite. Diese Haltung habe ihn durch viele Phasen seines Lebens getragen. "Aber sie wurde über die Jahre definitiv getestet."
Heute gehe er deutlich entspannter mit Wettbewerb um. "Ich bin längst nicht mehr so kompetitiv wie früher", sagt der 56-Jährige lachend. "Ich verliere inzwischen zu oft, um mich noch wirklich ums Gewinnen zu kümmern."
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"Ich dachte wirklich: Ich bekomme hier einen Herzinfarkt"
Gerade diese Mischung aus Erfahrung, Gelassenheit und körperlicher Grenzerfahrung mache für ihn heute den Reiz solcher Projekte aus. Es gehe ihm längst nicht mehr darum, sich selbst etwas zu beweisen, sondern darum, Geschichten zu erzählen, die etwas auslösen. "Man lernt mit der Zeit besser zu hören - auf den eigenen Körper, aber auch auf das, was wirklich zählt", sagt Butler. Genau diese Haltung spiegele sich auch in der Fortsetzung wider.
Die Dreharbeiten zu 'Greenland 2' hätten ihn dennoch an seine Grenzen gebracht. "Das war ein extrem harter Dreh", bekräftigt Butler gegenüber teleschau. Besonders eine Sequenz sei körperlich so belastend gewesen, dass er kurzzeitig Angst um sich hatte. "Ich dachte wirklich: Okay, das war's jetzt. Ich bekomme hier einen Herzinfarkt."


